Die Schokoladen-Seiten des Lebens

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Archive for September 2008

my way

Posted by S - 18. September 2008

And now, the end is near;
And so I face the final curtain.
My friend, I’ll say it clear,
I’ll state my case, of which Im certain.

dieser blog-eintrag geht – mehr oder weniger – dann online, wenn ein air new zealand flieger mit mir an bord in los angeles abhebt und richtung osten fliegt.

knapp ein jahr ist vorbei, seit ich das letzte mal in einem anz flieger sass. waere noch geld auf dem konto, wuerde ich von los angeles einfach nach sueden ziehen, immer weiter, bis es nicht mehr weiter geht. aber auch wenn ich die letzten groschen zusammenkratze, es reicht einfach nicht fuer mehr. also gehts richtung osten.

I’ve lived a life that’s full.
I’ve traveled each and evry highway;
And more, much more than this,
I did it my way.

ein fazit? alles richtig gemacht.

mein leben war tatsaechlich „full“ und es gibt nur ganz wenige highways in neuseeland, die ich nicht abgefahren bin. manch einer hat vielleicht mehr laender auf seiner reise besucht, mehr gearbeitet oder weniger, mehr geld fuer bungee spruenge ausgegeben oder weniger fuer kaffee, etc etc. ich moechte nicht mein leben lang aepfel in kisten packen (am besten gar nicht mehr!), duschen putzen (nur meine eigene und im notfall auch die von anderen), und schlafen im 8er zimmer sollte die urlaubs-ausnahme bleiben. aber in den letzten 12 monaten war einfach alles gut, alles so wie ich es wollte und ich bereue nichts. i did it my way.

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tequila

Posted by S - 15. September 2008

die schlimmsten kater meines lebens hatte ich bisher immer nach tequila „genuss“. jetzt bin ich nach mexico, kann mehr oder weniger die stunden bis zum ende meiner reise zaehlen und habe soeben wieder mal eine flasche tequila geoeffnet. und natuerlich auch den leuten um mich rum eingeschenkt. vorher etwa 15 min beratung im supermarkt. habe davon vielleicht 1/3 verstanden.

aber der tequila schmeckt, unverduennt, mit ein bisschen zitrone ab und zu und ein glas wasser zwischendurch. wenn alles gut geht, werde ich bis samstag (ankunft in fulda) nicht mehr nuechtern sein. man hat hier schliesslich den mexikanischen unabhaengigkeitstag zu feiern.

und nein, ich heirate nicht, hoffentlich irgendwann mal, aber im moment wuesste ich nicht wen. das ganze war ein misverstaendnis!

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vorgesorgt

Posted by S - 8. September 2008

immer, wenn der abschiedsschmerz von neuseeland zu gross wird, denke ich an die coromandel halbinsel zurueck. dort, in der naehe des ortes tairua, gibt es einen vulkan namens paku. sieht so aus:

 

man hat einen wunderbaren 360 grad rundumblick von oben, er ist auch nicht schwierig zu besteigen, man kann ziemlich weit mit dem auto hoch fahren und nur das letzte stueckchen klettern. das wichtigste an diesem vulkan ist die dazu gehoerige legende. sie besagt, dass jeder, der oben auf dem gipfel steht, innerhalb von 7 jahren wieder kommt.

also bin ich spaetestens im jahr 2015 wieder in neuseeland. das ist gar nicht soooo lange hin. und wer weiss, wie lange ich dann bleibe…

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das wesentliche

Posted by S - 6. September 2008

so macht eine kneipe in auckland (naehe victoria park) werbung. sie beschraenkt sich dabei aufs wesentliche:

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souvenirs

Posted by S - 4. September 2008

ich haette einen kiwi zum aufblasen kaufen koennen. oder eine gruene jade-kette. oder nord-und suedinsel als olivenschalen. oder jeden denkbaren gegenstand mit all blacks logo drauf. ich habe mich fuer ein anderes souvenir aus neuseeland entschieden. eins fuer immer, das nicht viel wiegt oder platz im rucksack wegnimmt, es geht nicht kaputt, ist typisch neuseeland und maori und einzigartig. es befindet sich auf meinem oberarm. links. und sieht so aus:

 

tattoo

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krise

Posted by S - 2. September 2008

die letzten tage war ich tapfer.

habe mich auf einen letzten lustigen abend mit dem kumpel aus wellington gefreut. auf 2 wochen mexiko mit der ehemaligen mitbewohnerin aus wellington. auf am duesseldorfer flughafen abgeholt werden, alt trinken, pia eis essen, bei der arg vermissten freundin uebernachten, von den eltern am zug abgeholt werden. echtes brot essen. deutsche musik im radio hoeren. leute treffen, die ich seit 25 jahren kenne. plaene machen. lebkuchen. fotos zeigen. erzaehlen. europa geniessen.

und jetzt ist der abflug 36 stunden entfernt und ich befinde mich in einer grossen, unueberwindbar scheinenden krise. mein gesicht wechselt zwischen wahnsinnigem grinsen, weil ich gerade einen erinnerungsflash habe, und traenen, die kurz danach das gesicht runterkullern.

coz i’m leaving on a jetplane. don’t know when i’ll be back again…

ich geh jetzt mal taschentuecher kaufen. familienpackung.

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haare waschen

Posted by S - 1. September 2008

wenn ich uebermorgen neuseeland in richtung noerdliche hemisphaere verlasse, werde ich 2 mal ca 12 stunden im flugzeug verbringen (zum glueck unterbrochen durch 2 wochen in mexico). in einer vogue ausgabe gab es kuerzlich eine umfrage dazu, wie wichtige menschen sich auf langstreckenfluege vorbereiten.

ich persoenlich werde meine stuetzstruempfe anziehen, gesichtscreme, zahnbuerste und zahnpasta einpacken und so viel wasser wie moeglich trinken. ein rotwein ist ok, hilft beim einschlafen. nach der landung schnell duschen, versuchen bis abends wach bleiben, an die frische luft (auch wenn die in los angeles eher schwer zu finden ist) gehen, und so weit ablenken, dass erst gar keine gedanken an jetlag aufkommen.

andere leute- andere sitten. in oben erwaehntem vogue artikel sagt bahar etminan, managing director of brandmarkers (ich habe keinerlei ahnung, wer das ist, ich glaube allerdings zu wissen, dass wir sehr sehr unterschiedliche gewohnheiten haben…):

„on the day of arrival I have a facial, a head massage and blow-dry (…) I don’t wash my own hair so I pre-book into a hair salon that I research before I travel (…)“

was bitte ist daran so kompliziert, sich die haare selber zu waschen?????

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