Die Schokoladen-Seiten des Lebens

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Mit ‘urlaub’ verschlagwortete Einträge

dies und das

Verfasst von schokoladenseiten am 6. August 2009

heute mal wieder ein paar gedanken, für die ein eigener blogeintrag zu lang ist, ein tweet aber zu kurz.

- das kulinarische highlight aus dem urlaub war nicht der fisch bei gosch, nicht das krabbenbrötchen im husumer hafen, auch nicht das gourmet-frühstück in hamburg, sondern ein unglaublich leckerer pudding aus holland, mit ca 3 milliarden kalorien: luchtige oud-hollandsche pudding, geschmacksrichtung stroopwafel! mit sirup und keksstückchen drin… mjam!

- warum haben so viele leute den negativen U2 beitrag gelesen und kommentiert und viel weniger den positiven? das ist doch traurig!

- wie können leute so bescheuert sein und beim yoga das handy anlassen und klingeln lassen? so jemand gehört auf lebenszeit aus dem fitness-studio verbannt!

- „die frau des zeitreisenden“ war ein wunderbares buch, es hat eine weile gedauert, bis ich reinkam, aber besonders im nachhinein waren das ein paar sehr interessante gedanken drin. große liebe. großes dram. der sylt-flensburg-krimi „inselkoller“ dagegen war irgendwie hmm nordisch. kühl. unfertig. hat mich nicht so vom hocker gehauen. und mit dem „schrecksenmeister“ komme ich auch im zweiten anlauf nicht so wirklich voran. obwohl ich walter moers bisher immer sehr gemocht habe…

- das beste, was man nach einer reise machen kann, ist direkt die nächste planen. ich freue mich auf münchen übernächstes wochenende. auf open air kino und wandern in den bergen. schätzungsweise lange nächte und diverse alkoholische genüsse. erstaunlicherweise der erste flug seit letzten september!

- meine wohnung ist inzwischen aufgeräumt, alle wäsche sauber und gebügelt. das auto sieht noch aus wie sau. und morgen nehme ich zwei kollegen mit nach iserlohn. da bringen wir also eine ladung sand zu den kühen und schweinen ;-) macht aber auch nix, heute morgen wurde mehr oder weniger entschieden, dass ich bei den nächsten wahlen für die autofahrerpartei antreten werde!

- rwo hat ein neues maskottchen: den underdog. ich mag es wie sich der verein präsentiert. dass man im fanshop zum beispiel gegen kahle wände ein rwo-wandmalset kaufen kann, mit Logo-Schablone, roter und grüner Malfarbe und Pinseln. die malochersprüche. klar gehe ich weiter zur deg, keine frage, aber ab und an vielleicht hier auch ins niederrheinstadion umme ecke.

- die sommerfaulheit ist angebrochen. ich meine, das entscheidende ist, dass in den letzten tagen tatsächlich sommer war, zwar gepaart mit zu langem arbeiten, aber hauptsache die sonne schien und es ist immer noch heiß. yeah! leider bekomme ich nur abends überhaupt nix mehr erledigt, ganz furchtbar. die nächsten 3 monate werden zudem arbeitsmäßig wieder mal ganz heftig, aber es sind zum glück noch zwei wochen urlaub mit drin, auf die man sich freuen kann und die diese woche hoffentlich klar gemacht werden. und der ganze andere mist bleibt halt liegen, ist doch auch egal. die erde dreht sich weiter :-)

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after-holiday-blogging

Verfasst von schokoladenseiten am 1. August 2009

da bin ich also wieder. eine woche unterwegs ging viel zu schnell vorbei, aber ich habe es genossen. bin erholt und mit vielen ideen im kopf wieder am ausgangsort angekommen. auch ideen für blogeinträge, zu themen über die ich mir in den letzten tagen gedanken gemacht habe. während dem kayak fahren in holland, dem luftschlösser bauen während der autofahrten, während schlaflosen nächten im zelt auf sylt inmitten der nordseenaturgewalten. beim begucken von neugeborenen und dem abschluss heute abend auf einem abenteuerlichen spielplatz im stadtwald von mönchengladbach.

ich habe die letzten tage mit wahrlich wunderbaren menschen verbracht, engster familienkreis, alte freunde, neuere freunde, ganz neue leute. die ersten tage in groningen waren komplett offline, danach entwickelte sich zum urlaubsleben und den dazugehörigen menschen eine online-parallelwelt mit anderen, ebenso wunderbaren menschen. und ja, es ist eine parallelwelt bis auf eine einzige schnittstelle, die offline aber auch schon über 10 jahre existiert. die online-menschen haben eine ganz andere perspektive ins offline-leben gebracht, ohne die es zwar geht, aber auf die ich nicht unbedingt verzichten möchte. auch wenn es manchmal schwer ist, der offline welt ein grinsen im gesicht zu erklären, dass durch einen spruch aus der online welt entstanden ist.

tja und ist wie gesagt wieder alltag angesagt (nach dem wäsche waschen, auspacken, auto vom sand befreien morgen, begleitet von absolutem rumgammeln. oder auch nicht). und ich hoffe, dass sich in der nächsten zeit vielleicht noch mehr schnittstellen zwischen den beiden welten entwickeln. um dann zu zweit auf ein handy zu starren und zu gucken, was gerade auf twitter passiert und wer bei wem durch die timeline rauscht :-) ihr seid herzlich eingeladen!

das leben ist doch wirklich schön!

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der letzte tag

Verfasst von schokoladenseiten am 24. Juli 2009

schon länger habe ich eine theorie vom letzten und vom vorletzten tag. der letzte ist super, der vorletzte meistens ätzend.

so war es eigentlich bei jedem meiner jobs in neuseeland, am vorletzten tag war die motivation wirklich am boden, der gedanke kreiste nur ums aufhören und der tag zog sich in die länge. am letzten tag flog alles nur so vorbei, mit den gedanken war ich schon ein paar hundert kilometer weg, oft waren die taschen und das auto schon bepackt, die stimmung konnte durch nichts getrübt werden.

genauso ist es, wenn man während eines normalen jobs in den urlaub startet. der vorletzte tag ist megastress. zum durchdrehen, es muss noch so viel gemacht werden, es kreist so viel im kopf, was man nicht vergessen darf, man kann aber auch noch nichts abschließen, weil ja noch ein tag kommt, wo jemand noch anrufen könnte und alles wieder auf den kopf stellen könnte. ich musste mich dann auch von der praktikantin verabschieden, die mich oft so großzügig mit schokolade versorgt hat. den ganzen nachmittag in einer sitzung gewesen, vor- und nachher mit dem wdr und der tagesschau telefoniert, der tag nahm echt kein ende.

heute dagegen- der letzte tag vor dem urlaub. den ganzen tag blendende laune. alles flutscht. ein punkt nach dem anderen lässt sich von der liste streichen und in die verantwortung der kollegen schieben. man erzählt so vielen leuten am telefon  und so vom urlaub, dass man schon fast mittendrin ist. selbst wirklich anstrengende meetings lassen sich durch anschließendes lachen verkraften. und wenn man dann irgendwann den rechner ausmacht- oh yeah.

zu hause das selbe spiel. vorletzter tag chaos, letzter tag: alles sauber und aufgeräumt, nie ist meine wohnung so ordentlich wie kurz vor der abreise. und kurz vor der ankunft, nur dann leicht angestaubt. alle wäsche ist sauber, wenn auch noch nicht ganz trocken. die taschen gepackt, soundtrack für die autofahrt rausgesucht, kühlschrank leer geräumt (und mit lebenswichtigen sachen für die rückkehr vorbereitet) alle erdenklichen akkus geladen, briefkasten schlüssel abgegeben, proviant vorbereitet. alles noch vor einem. auch wenn es nur eine woche ist, der urlaubsbeginn ist wie der start in ein anderes leben.

in diesem sinne – ich bin dann mal weg.

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pure illusion?

Verfasst von schokoladenseiten am 17. Juni 2009

habe ich wirklich geglaubt ich ziehe das durch? 5 tage am stück nicht arbeiten und nicht wegfahren? nur gammeln und „sachen erledigen“

ich hatte mir ja schon ein tolles ferienprogramm überlegt, aber heute morgen innerhalb von ein paar stunden komplett über den haufen geworfen. heute abend innerhalb von 15 minuten rucksack gepackt, ab morgen werde ich den rothaarsteig entlang wandern. wie lang, das steht in den sternen, erst dienstag muss ich wieder arbeiten. also mal sehen, was das wetter, die kondition und mögliche mitwanderer dazu sagen und wann ich wieder auftauche.

ich bin selten so unvorbereitet in einen urlaub gestartet. über twitter gabs im laufe des vormittags schon ein paar tipps, im buchladen habe ich schnell einen wanderführer erstanden, im supermarkt ein bisschen verpflegung für unterwegs, die nachbarin kümmert sich um den briefkasten, mit einem griff hatte ich manuel andrack’s buch „du musst wandern“ eingepackt, das ich zwar schon kenne, das ich aber gerne noch mal lesen werde, weil er unter anderm vom rothaarsteig schreibt und weil zum anderen eine widmung von ihm vorne drin steht :-)

das iphone hat das update und dieses wahrscheinlich viel zu teuer geocaching app, aber ich will natürlich schätze am wegesrand, finden obwohl ich jetzt nicht die zeit zur recherche habe. ich hoffe, ich kann das ding so einstellen, dass es piept, wenn ein cache in der nähe ist… ich habe musik und hörbücher ebenfalls drauf, ich verzichte auf eine kamera, und weiß noch nicht, ob ich online sein will den tag über oder ob ich mal eine richtige pause einlege. es kommt auf die situation an. ich  mache mir schon ein bisschen sorgen, dass ich zu einsam und allein da durch strömenden regen stapfe, dann ist online sein vielleicht ein kleiner trost und aufmunterer. vielleicht verzichte ich aber auch komplett und gebe nur abends ein lebenszeichen von mir. mal sehen.

es ärgert mich schon ein bisschen, dass so vieles andere doch wieder liegen bleibt. dass ich eine verabredung absagen musste, noch länger auf einen ordentlichen küchentisch und neue lampe für die küche warten muss, noch mehr mahngebühren in der bücherei anfallen, ich nicht 5 kinofilme in 5 tagen sehen werde, und so einige sehenswürdigkeiten und hochseilgärten und caches im ruhrgebiet noch länger auf mich warten müssen.

aber wozu brauche ich einen küchentisch, wenn ich eh fast nie zu hause bin? wenn ich die bücher nur lange genug behalte, können die von den gebühren vielleicht ein komplett neues buch kaufen. die hochseilgärten laufen nicht weg. und ich weiß, dass es mir einfach nur gut tun wird. alles wichtige auf dem rücken dabei zu haben, frische luft und bewegung den ganzen tag, pure freiheit, und am abend ein warmes bett und ein kühles bier.

in diesem sinne- ich bin dann mal weg.

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die sache mit dem urlaub

Verfasst von schokoladenseiten am 6. Mai 2009

manch einer hat es vielleicht über twitter schon erfahren, aber ich habe heute eine unterschriebene urlaubsgenehmigung von der GF erhalten. für die letzten beiden wochen im november.

jetzt ist anfang mai- und das ist schon sehr weit im voraus geplant finde ich, und finden wohl auch andere. ich bin ja auch anderes gewöhnt. hier noch exklusiv die vorgeschichte:

ich startete meinen job am 1. dezember. etwa zur mitte des monats gab es eine allgemeine aufforderung an alle, doch mal eine grobe urlaubsplanung für 2009 einzureichen. ich fand es nicht würdig, mich daran zu beteiligen und habe erst nach und nach mal den mut gehabt, das thema urlaub anzusprechen. habe statt dessen überstunden angesammelt, aber das ist ein anderes thema. ende märz dann schon mal eine ganze woche frei und in der schweiz keine beine gebrochen, kürzlich für ende juli schon mal die deutsche nordseeküste gesichert, und die rufe nach mehr wurden lauter.

also habe ich jetzt 2 wochen im november frei, bin eigentlich gezwungen in die sonne zu fliegen, habe natürlich auch schon eine idee im hinterkopf- aber wer weiß denn schon was im november ist? ich kann doch nicht 6 monate im voraus einen urlaub buchen? geht so was überhaupt?

und die wahre tragik dabei: ich weiß noch nicht mal genau, was ich am langen christi himmelfahrt wochenende mache, sprich wo ich geocachen gehe ;-)

ich weiß auch gerade gar nicht, was jetzt die moral von der geschicht ist, ich hoffe nur, dass ich das nicht vergesse mit diesem urlaub in 6 monaten…

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26 tage

Verfasst von schokoladenseiten am 22. Februar 2009

19 tage noch habe ich richtig heftigen arbeitsstress vor mir. dann 1 woche zum erholen. und dann gehts zum skifahren!

chef hat urlaub genehmigt, freundin ist mit an bord (auch wenn sie jetzt erst mal woanders an bord ist), reiseunterlagen sind seit gestern da (ich lese da immer was von apres ski! und käsefondue!) und ich bereite mich seelisch schon mal auf 12 stunden busfahrt in die schweiz vor. werde morgen abend die büro-nähe zum centro nutzen um mich mit ausrüstung einzudecken (dort ist bis 20 uhr offen, trotz rosenmontag). was für ein lichtblick!

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