Die Schokoladen-Seiten des Lebens

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freiwillig!

Verfasst von schokoladenseiten am 30. März 2009

manchmal muss man ja zum glück gezwungen werden. wenn man 31 ist, gerne an der frischen luft ist und sport macht, keine höhenangst hat- und trotzdem noch nie skifahren war, dann ist doch was nicht in ordnung. das schicksal war mir aber hold, und beim gewinnspiel von pfiff kam tatsächlich der hauptgewinn ins mailfach gesegelt. während der stressigen arbeitstage im februar und märz ein lichtblick am horizont!

die ersten tage eher ernüchternd. warum war ich eigentlich die einzige, die dauernd gestürzt ist? die nicht bremsen konnte? deren ski nicht parallel standen? die aus dem tellerlift geflogen ist und den sch*** berg zum weißen haus hoch wandern musste?

aber irgendwann hats geclickt, und der skivirus hatte mich gepackt. nachtabfahrt nach dem fondueabend im schweizer haus? leichte angst ums eigene leben, aber ein kleines gläschen willi bringt das gleichgewicht und die euphorie wieder nach oben. rote piste am vorletzten tag? klar doch! bei schneesturm, wind und neu-tief-schnee aber ohne sicht am letzten tag noch bis kurz vor der busabfahrt die zeit optimal nutzen? logisch!

welch glücksgefühl, außer atem und mit puls auf 180 und breitem dauergrinsen wieder am lift angekommen zu sein und direkt wieder nach oben zu reiten, damit man sich wieder an die kante stellen kann.

schönheitspreise bekomme ich keine, technik-mäßig diene ich höchstens als schlechtes beispiel. aber gestürzt bin ich am ende so gut wie gar nicht mehr, hatte keine bedenken mehr vor tellerliften, habe mich über langsame gestalten geärgert, die vor mir über den weg geschlichen sind, war dauer-high, habe kurz vor der heimfahrt doch noch bei schlimmstem wetter eine neue strecke ausprobiert- und gemeistert-, sonnenbrand und blaue flecken blieben glücklicherweise die einzigen störenfriede. ein mitreisender sagte irgendwann kopfschüttlend: „zögerlich fährst du ja nicht gerade. könnte aber eleganter sein“.

welch glück, mittags eine pause im liegestuhl zu machen, trocken brot hinunter zu schlingen, fachmännisch andere skifahrer zu beobachten, zu bewundern. die sonne, die berge, den blauen himmel, die luft, die ruhe genießen. und dann wieder auf, in die skischuh zwängen, helm, brille, handschuh, ski, stöcke und auf ein neues.

war doch eigentlich klar, dass skifahren was für mich ist. hätte ich auch mal 30 jahre früher ausprobieren können…

danke!

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freiwillig?

Verfasst von schokoladenseiten am 30. März 2009

man wacht auf, ist noch müde, möchte den wecker ausschalten, sich rumdrehen und einfach weiterpennen. blick aus dem fenster: grau und trüb. im nebenraum schnarcht jemand in den höchsten tönen.

katzenwäsche, mehr nützt nix, weil man sich im nächsten moment die selben stinkenden islationsschichten wie die letzten tage überstreift. nervöses rascheln. skihosen- unsexier gehts nicht.wengistens muss man die von blauen flecken übersäten oberschenkel nicht mehr sehen.

skischuhe ohne ski = bewegungshemmend wie mit flossen an land.

tür auf, und als erstes ein schwall eisige luft ins gesicht. sofort eine zentimeter-dicke schicht neuschnee auf dem helm.

300 meter höher pfeift es arktisch. schnee waagerecht, von vorne. kleine eisbrocken piercen den teil des gesichts, der nicht von der skibrille bedeckt ist. durch die brille sieht man auch nur dann etwas, wenn man gerade mit dem schon durchgeweichten handschuh drüber gewischt hat. atmen irgendwie unmöglich.

selbst bergab kommt man nicht voran, weil der wind so stark von unten bläst. andere skifahrer sind nur als dunkle schatten wahrnehmbar.

die hütte, wo man bei chocolat chaud etwas durchatmen könnte, ohne begründung sind die türen abgeschlossen.

leichte panik am ach-so-steilen hang, aber irgendwie muss man ja runterkommen.

freiwillig? NA KLAR!!!

denn wenn man so richtig einen skihang runtersegelt, irgendwann die sonne rauskommt, die liftfahrt den blick über  umliegende berge, hütten und den schweizer himmel schweifen lässt, das weiße haus plötzlich doch wieder kleine grands cafes serviert, dann ist skiurlaub einfach so genial, dass man auch wieder stunden grausamen schneesturms erträgt. weil man weiß: die glücksmomente, die ganz großen, befinden sich gleich hinter der nächsten kurve!

danke!

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ski fahren!

Verfasst von schokoladenseiten am 21. März 2009

heute gings los, mit dem skifahren!
traumhaftes wetter in les crosets, strahlendblauer himmel, und das hotel mitten auf den skipisten, das war schon eine gute startposition.

ich habe ausgiebigst geübt, wie man aufsteht, wenn man in den schnee fällt. am ende der 3 stunden unterricht konnte ich auch flache hügelchen runter fahren, ohne hinzufallen!

essen war auch sehr lecker, betten bequem, warten wir mal auf den muskelkater.

mehr später. ach ja- danke pfiff! (verlinkung kommt später, funktioniert mit eurem rechner hier nicht…)

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26 tage

Verfasst von schokoladenseiten am 22. Februar 2009

19 tage noch habe ich richtig heftigen arbeitsstress vor mir. dann 1 woche zum erholen. und dann gehts zum skifahren!

chef hat urlaub genehmigt, freundin ist mit an bord (auch wenn sie jetzt erst mal woanders an bord ist), reiseunterlagen sind seit gestern da (ich lese da immer was von apres ski! und käsefondue!) und ich bereite mich seelisch schon mal auf 12 stunden busfahrt in die schweiz vor. werde morgen abend die büro-nähe zum centro nutzen um mich mit ausrüstung einzudecken (dort ist bis 20 uhr offen, trotz rosenmontag). was für ein lichtblick!

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