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Mit ‘Reisen’ verschlagwortete Einträge

cuba

Verfasst von schokoladenseiten am 24. Oktober 2009

es ist dann endlich so weit!

rucksack gepackt, wohnung tiptop, nachbarn rekrutiert, kühlschrank geleert und vorratsschrank gefüllt.

bleibt der einzige schreck, dass ausgerechnet heute nacht die uhr umgestellt wird, ich nicht weiß, ob das iphone sprich der wecker das von alleine mitbekommt und deshalb lieber den reisewecker wieder ausgepackt und schon mal umgestellt habe. nervenkitzel bis zum schluss…

ganz andere sorgen macht mir die tatsache, dass ich ohne iphone reisen und wohl die größte zeit in cuba auch offline sein werde. ohne iphone heißt zum beispiel, ich muss den alten mp3 player rauskramen und da jetzt mal lieder drauf laden. ich brauche eine kamera. einen wecker. eine liste mit adressen. das alte telefon, dass nicht viel mehr als telefonieren kann für den notfall. das bekommt aber erst morgen früh als letzte aktion die iphone sim karte.

ich habe einen reiseführer (buchform) gekauft (aber nicht gelesen), weil man ja nicht online gehen kann. ich habe einen stadtplan von havanna (da ohne google maps unterwegs…). ich werde zwei wochen nicht wissen, wie die deg spielt. werde nicht wissen, welche geocaches auf meiner watchlist gefunden wurden oder auch nicht. wer welche meinung zum tatort hat (tatort verpassen ist dann doch nicht so wild). ob die züge im ruhrgebiet verspätung haben, in welcher kantine der welt es was zu essen gibt, wer gerade welche musik hört und gut findet, wo es neue theorien, ideen und best practice beispiele im etourismus gibt. ich werde postkarten schreiben- das hat man früher, vor twitter und so gemacht, es sind bunte fotos aus dem urlaubsland, wo man drauf schreibt, was man sonst twittert, es dann in die post steckt und 3 monate später liest der empfänger den content. im übrigen erreichen nur 50 prozent aller postkarten aus cuba ihren empfänger.

dazu reise ich in den sozialismus, in eine diktatur, wo es getrennte währungen für einheimische und besucher gibt, wo kolonialstädte welterbe sind und nicht bergwerke, wo es wohl schwierig ist ein ordentliches essen zu bekommen und man deswegen einfach auf rum und zigarren umsteigen sollte. morgens um 8 kommt der schulbus, der einen zum sprachkurs mit beginn um 8.15 uhr bringt.

ich erlebe das wunderbare gefühl, dass ich jetzt schon vermisst werde, und ich glaube zudem, dass nach meiner rückkehr eh alles besser wird und der mörderstress der letzten wochen vorbei ist. und ganz bald, wenn ich wieder da bin, geht dann das neue blog online.

in jedem falle gehen ab jetzt die uhren anders.

ich bin dann mal weg.

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post aus cuba gefällig?

Verfasst von schokoladenseiten am 17. Oktober 2009

es wird wohl so sein, dass ich während der 2 wochen cuba urlaub ein offline-mensch sein werde. und statt mails und sms und tweets auf die gute alte postkarte als kommunikationsmittel zurückgreifen werde. das habe ich schon immer gerne gemacht, allerdings ist mir in letzter zeit aufgefallen, dass es schwer fällt etwas neues zu schreiben, wenn man eh die ganze zeit schon fotos getwittert oder gebloggt hat. es wird wunderbar in cuba :-)

gewisse adressaten sind natürlich gesetzt, aber auch die online-welt soll nicht zu kurz kommen. ab sofort könnt ihr euch deswegen hier in den kommentaren oder bevorzugt bei twitter mit einer DM bewerben. bitte kreative begründungen warum ich gerade dir eine karte schicken sollte! massen werden es nicht sein, ich will ja auch noch was anderes machen, wie am strand liegen und che t-shirts kaufen.

also – wer will?

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blog action day

Verfasst von schokoladenseiten am 15. Oktober 2009

als mir mein bruder- ein nicht-blogger aber klimaschützer- vom diesjährigen blog action day zum thema klimawandel erzählt hat, war klar, dass ich mich beteiligen würde. und auch, dass in diesen blog eintrag mal ein bisschen mehr arbeit fließen muss als in die sonstigen kurzen kritzeleien der letzten zeit. die verbindung zum thema reisen war auch bald klar. durch all den trubel der letzten zeit kam das nachdenken über das thema natürlich doch zu kurz, aber deutliche worte lassen sich dennoch finden.

reisen schadet

welch klimakatastrophe nämlich ist das fliegen! das klima der gerechtigkeit blog zum beispiel hat dazu eine eigene kategorie, so malerisch kondensstreifen am blauen himmel auch aussehen, so schlimm ist doch ihre eigentliche bedeutung. in einem focus artikel vom märz 2007 wurde berichtet, wie sehr die fliegerei dem klima schadet. einleuchtend, aber ganz lässt sich auf das fliegen eben nicht verzichten. aus geschäftlichen gründen vielleicht, weil für bestimmte dinge persönliche anwesenheit an einem anderen ort der welt unerlässlich ist. oder weil man bestimmte orte der welt sonst einfach nicht zu sehen bekommt. für den einen ist dies wichtiger als für andere, klar. ich bin jemand, der nicht aufs reisen, und damit aufs fliegen verzichten kann.

reisen hilft

flugzeuge bringen einen nämlich auch an orte, an denen besonders deutlich wird, wie schön diese erde ist, und was es zu schützen gilt! was wir nämlich verlieren, wenn der meeresspiegel ansteigt und ganze inselgruppen untergehen (von holland ganz zu schweigen). wenn gletscher schmelzen und einfach verschwinden. wenn üppig grüne und blühende natur verdorrt und vertrocknet. das kann ich mir beim wandern in der eifel vielleicht ein wenig vorstellen, aber durchaus besser, wenn ich an einem finnische see sitze oder auf einem neuseeländischen gletscher rumkraxle oder beim segeln an einer winzigen karibikinsel an land schwimme oder wenn ich ein alpenpanorama in mich aufsauge.

indem man an diese orte fliegt, trägt man zur gefahr ihrer zerstörung bei, aber wird eben auch sensibilisiert dafür, was intakte natur ist, wie wertvoll sie ist. und doch bleibt schlechtes gewissen…

wiedergutmachen

deswegen haben sich organisationen gegründet, die sich um dieses schlechte gewissen kümmern- um leute, für die fliegen unerlässlich ist, die aber etwas wieder gut machen wollen. wie zum beispiel atmosfair. dort heißt es:

Für Menschen, denen Klimaschutz wichtig ist, gibt es jetzt ein Angebot: „atmosfair“. Mithilfe eines Emissionsrechners lässt sich feststellen, wie viel Klimagase Ihre Reise verursacht. Dafür zahlt der atmosfair-Kunde so viel, dass damit die Menge klimaschädlicher Gase an anderer Stelle vermieden werden kann, die eine vergleichbare Klimawirkung haben wie die Emissionen des Flugzeugs. Zwar lässt sich der Schaden, der für die Umwelt durch einen Flug entsteht, nicht ungeschehen machen – genauso wenig wie eine Plombe einen kranken Zahn heilen kann. Doch in beiden Fällen ist ein Reparaturversuch ohne Zweifel besser als die Hoffnung, durch Aussitzen werde sich das Problem schon irgendwie von selbst lösen.

abrechnen

auf meiner rechnung für dieses jahr stehen zwei flüge nach münchen und zurück, einmal stockholm, in kürze havanna. danach noch ein paar dienstreisen, innereuropäisch. relativ wenig für meine standards, aber 7500 kg CO2! ein kühlschrank verbraucht 100 kg im jahr, ein mensch in indien hat einen jahresverbrauch von 900 kg CO2. für 179 euro kann ich diese flüge kompensieren- atmosfair investiert für mich in klimaschutzprojekte wie solarküchenbau in indien oder ein kleines wasserkraftwerk in honduras. ich werde das machen. mir sind die flüge, das fliegen, das sehen der welt wichtig.

retten kann ich die welt nicht, wenn ich 179 euro überweise… aber wenn das alle machen würden?

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pure illusion?

Verfasst von schokoladenseiten am 17. Juni 2009

habe ich wirklich geglaubt ich ziehe das durch? 5 tage am stück nicht arbeiten und nicht wegfahren? nur gammeln und „sachen erledigen“

ich hatte mir ja schon ein tolles ferienprogramm überlegt, aber heute morgen innerhalb von ein paar stunden komplett über den haufen geworfen. heute abend innerhalb von 15 minuten rucksack gepackt, ab morgen werde ich den rothaarsteig entlang wandern. wie lang, das steht in den sternen, erst dienstag muss ich wieder arbeiten. also mal sehen, was das wetter, die kondition und mögliche mitwanderer dazu sagen und wann ich wieder auftauche.

ich bin selten so unvorbereitet in einen urlaub gestartet. über twitter gabs im laufe des vormittags schon ein paar tipps, im buchladen habe ich schnell einen wanderführer erstanden, im supermarkt ein bisschen verpflegung für unterwegs, die nachbarin kümmert sich um den briefkasten, mit einem griff hatte ich manuel andrack’s buch „du musst wandern“ eingepackt, das ich zwar schon kenne, das ich aber gerne noch mal lesen werde, weil er unter anderm vom rothaarsteig schreibt und weil zum anderen eine widmung von ihm vorne drin steht :-)

das iphone hat das update und dieses wahrscheinlich viel zu teuer geocaching app, aber ich will natürlich schätze am wegesrand, finden obwohl ich jetzt nicht die zeit zur recherche habe. ich hoffe, ich kann das ding so einstellen, dass es piept, wenn ein cache in der nähe ist… ich habe musik und hörbücher ebenfalls drauf, ich verzichte auf eine kamera, und weiß noch nicht, ob ich online sein will den tag über oder ob ich mal eine richtige pause einlege. es kommt auf die situation an. ich  mache mir schon ein bisschen sorgen, dass ich zu einsam und allein da durch strömenden regen stapfe, dann ist online sein vielleicht ein kleiner trost und aufmunterer. vielleicht verzichte ich aber auch komplett und gebe nur abends ein lebenszeichen von mir. mal sehen.

es ärgert mich schon ein bisschen, dass so vieles andere doch wieder liegen bleibt. dass ich eine verabredung absagen musste, noch länger auf einen ordentlichen küchentisch und neue lampe für die küche warten muss, noch mehr mahngebühren in der bücherei anfallen, ich nicht 5 kinofilme in 5 tagen sehen werde, und so einige sehenswürdigkeiten und hochseilgärten und caches im ruhrgebiet noch länger auf mich warten müssen.

aber wozu brauche ich einen küchentisch, wenn ich eh fast nie zu hause bin? wenn ich die bücher nur lange genug behalte, können die von den gebühren vielleicht ein komplett neues buch kaufen. die hochseilgärten laufen nicht weg. und ich weiß, dass es mir einfach nur gut tun wird. alles wichtige auf dem rücken dabei zu haben, frische luft und bewegung den ganzen tag, pure freiheit, und am abend ein warmes bett und ein kühles bier.

in diesem sinne- ich bin dann mal weg.

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glücks-rezept (9)

Verfasst von schokoladenseiten am 19. Mai 2009

die glücksmomente vom 19. mai 2009:
ein paar wirklich nette mails, xing-nachrichten, tweets und anrufe zu bekommen.

und damit die wochenend-planungen zu finalisieren. viel geocachen, wenig online sein. viel draußen, wenig drin. kein stress, einfach nur gut gehen lassen. jippi.

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fernweh (847)

Verfasst von schokoladenseiten am 16. April 2009

aus akutem anlass habe ich eben der stadtbücherei oberhausen mal wieder einen besuch abgestattet. und einen berg reiseführer ins haus geholt. einen für frankfurt, das steht demnächst an, und trotz heimischen guides kann man ja mal blättern, was so interessant sein könnte. im sommer steht sylt auf dem programm. praktischer ort für eine familienfeier, und mein plan ist, noch ein paar andere inseln oder das nördliche holland mitzunehmen, „wenn ich schon mal da bin“. [biete mitfahrgelegenheit ende juli von oberhausen nach westerland- werde das bei gelegenheit noch mal erwähnen]. die anderen bücher gehen eher ins träumerische. was weiter weg, was spannendes, wo ich noch nicht war. erste überlegungen, die noch mit arbeitszeit, geldvorkommen und möglicher reisebegleitung abgesichert werden muss. so richtung herbst wäre gut. mal sehen.

ursache für den aktuen anfall könnte das blog von bastian sein, der wie ich einen skiurlaub bei pfiff gewonnen hatte – und jetzt mal so eben ein jahr durch südamerika reist. er schreibt jetzt schon mehr, als ich es in meinem neuseeland-jahr gerne gemacht hätte, ich lese mit begeisterung und einer prise neid, vor allem wo gerade das gespräch auf kolumbien kommt (dafür habe ich eben keinen reiseführer ausgeliehen…). ich hoffe du bloggst weiter so regelmäßig und zeigst fotos von deiner tour!

[ps eigentlich wollte ich davon bloggen, wir genervt ich heute wieder mal vom bahn-fahren war. aber das ist nur die alte leier und keiner wills lesen...]

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freiwillig?

Verfasst von schokoladenseiten am 30. März 2009

man wacht auf, ist noch müde, möchte den wecker ausschalten, sich rumdrehen und einfach weiterpennen. blick aus dem fenster: grau und trüb. im nebenraum schnarcht jemand in den höchsten tönen.

katzenwäsche, mehr nützt nix, weil man sich im nächsten moment die selben stinkenden islationsschichten wie die letzten tage überstreift. nervöses rascheln. skihosen- unsexier gehts nicht.wengistens muss man die von blauen flecken übersäten oberschenkel nicht mehr sehen.

skischuhe ohne ski = bewegungshemmend wie mit flossen an land.

tür auf, und als erstes ein schwall eisige luft ins gesicht. sofort eine zentimeter-dicke schicht neuschnee auf dem helm.

300 meter höher pfeift es arktisch. schnee waagerecht, von vorne. kleine eisbrocken piercen den teil des gesichts, der nicht von der skibrille bedeckt ist. durch die brille sieht man auch nur dann etwas, wenn man gerade mit dem schon durchgeweichten handschuh drüber gewischt hat. atmen irgendwie unmöglich.

selbst bergab kommt man nicht voran, weil der wind so stark von unten bläst. andere skifahrer sind nur als dunkle schatten wahrnehmbar.

die hütte, wo man bei chocolat chaud etwas durchatmen könnte, ohne begründung sind die türen abgeschlossen.

leichte panik am ach-so-steilen hang, aber irgendwie muss man ja runterkommen.

freiwillig? NA KLAR!!!

denn wenn man so richtig einen skihang runtersegelt, irgendwann die sonne rauskommt, die liftfahrt den blick über  umliegende berge, hütten und den schweizer himmel schweifen lässt, das weiße haus plötzlich doch wieder kleine grands cafes serviert, dann ist skiurlaub einfach so genial, dass man auch wieder stunden grausamen schneesturms erträgt. weil man weiß: die glücksmomente, die ganz großen, befinden sich gleich hinter der nächsten kurve!

danke!

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ski fahren!

Verfasst von schokoladenseiten am 21. März 2009

heute gings los, mit dem skifahren!
traumhaftes wetter in les crosets, strahlendblauer himmel, und das hotel mitten auf den skipisten, das war schon eine gute startposition.

ich habe ausgiebigst geübt, wie man aufsteht, wenn man in den schnee fällt. am ende der 3 stunden unterricht konnte ich auch flache hügelchen runter fahren, ohne hinzufallen!

essen war auch sehr lecker, betten bequem, warten wir mal auf den muskelkater.

mehr später. ach ja- danke pfiff! (verlinkung kommt später, funktioniert mit eurem rechner hier nicht…)

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über unseren köpfen…

Verfasst von schokoladenseiten am 27. Oktober 2008

… ist ganz schön viel los. die Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften hat den internationalen flugverkehr über einen tag gesehen auf eine weltkarte projeziert. sehr beeindruckend, was da los ist!


 

via :-)

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besuch aus der vergangenheit

Verfasst von schokoladenseiten am 16. Oktober 2008

eben kam ein newsletter von einem internet reise-forum, wo ich mich vor ewigkeiten mal angemeldet hatte (genauer gesagt, anmeldung war am 9.12.2001 !!) ich will davon nix mehr wissen, wollte dazu den newsletter abbestellen, dazu muss man sich natürlich einloggen, wie soll man sich all die passwörter merken, also per mail angefordert, es kam dann auch ruck zuck.

erste überraschung: dieses wort habe ich mal als passwort benutzt?? klar passwörter ändern sich von zeit zu zeit, aber ich frage mich, wie ich mir dieses wort jemals hätte merken wollen…

zweite überraschung: es gab da ein feld, wo ich eingeben sollte, wo ich gerne mal hinreisen möchte. damals habe ich folgendes angegeben: madrid, cusco, mexico city, new york, paris. und was kann ich heute sagen: bis auf mexico city kann ich alles abhaken.

sprich wenn ich jetzt eine neue liste schreibe, dann heißt das doch, dass ich die bis 2015 ab“gearbeitet“ habe. oder?

und weils neu ist, teste ich jetzt mal das neue umfrage-tool von wordpress. den polldaddy. es wäre super, wenn ihr mitmacht, nur um es mal zu testen.

im übrigen scheint es unmöglich zu sein, sich aus dem forum abzumelden…

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für dich und mich?

Verfasst von schokoladenseiten am 4. Oktober 2008

es gibt welten, in denen man sich nicht täglich bewegt, die für andere dagegen selbstverständlich scheinen. ich wurde bisher beim ausfüllen eines bestellformulars noch nie nach meinem adelstitel gefragt. heute schon: im formular von hapag-lloyd-kreuzfahrten. da soll ich doch bitte angeben, ob ich eines der folgenden bin:

baron/ baronin/ fürstin/ fürst/ gräfin/ graf/ herzogin/ herzog/ prinzessin/ prinz/ senator/ lady/ sir/ freiherr/ freifrau oder lord

das ist doch wie aus einem anderen jahrhundert!  “guten tag, ich möchte gerne eine postkutsche buchen. von fulda nach bad hersfeld. 50 km? dauert etwa 3 tage. bitte packen sie ein paar möhrchen für die pferde ein. auf welchen namen geht das? welcher adelstitel?“

ob der katalog bei mir ankommt, wenn ich prinzessin ankreuze? so aus versehen…

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