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Mit ‘Kino’ getaggte Artikel

männerherzen

Geschrieben von StefanieD - 17. Oktober 2009

jede menge komplizierte männer, mit einer ausnahme viel gute musik (siehe video unten), und entflammende sehnsucht nach berlin- mein fazit vom “männerherzen“-film. ein film, der für einen mädelsabend bestens geeignet ist, besonders wenn man den ganzen tag leicht verkatert rumgegammelt hat.

mehrere kleine geschichten von männlein und weiblein, die durchs fitness-studio, die sauna und werbeplakate miteinander verwoben sind. er sucht sie, er weiß nicht mehr ob er wirklich heiraten soll, er wird plötzlich schwanger obwohl selbst noch ein kind, verliebtes kind muss sich prügeln und dann zieht der schwarm nach igelstadt, in berlin leben alle unter falschem namen oder keiner kann sich die namen merken, und die echten namen der schauspieler kann sich auch kein mensch merken, klingen so wie die der fußball nationalmannschaft.

am ende bleibt die erkenntnis, dass es für jeden noch so seltsamen topf einen passenden deckel gibt. dass til schweigers tochter so oft in filmen auftaucht, dass sie in ihrem jungen alter schon nervt und verbraucht ist. dass ich die fortsetzung von keinohrhasen bestimmt nicht ansehen werde. dass berlin eine geniale stadt ist, wo ich unbedingt wieder mal hinfahren muss. vielleicht kein zufall, dass gestern eine alte freundin wieder aufgetaucht ist und jetzt in berlin lebt. dass man mit diesem leben einfach mal abwarten muss, was so passiert.

und beim abwarten sollte man gute musik hören:

link zum film und link zum männerherzen soundtrack.

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glücks-rezept (39)

Geschrieben von StefanieD - 1. Juli 2009

der glücksmoment vom 30. juni:
dass so kinos wie das galerie cinema in rüttenscheid gibt

und dass es so filme wie “die stimme des adlers” gibt, die einem die mongolei zeigen, fernweh machen, ans herz gehen. und dass so ein film auf für drei leute gezeigt wird. dass man in dem kino die werbung umsonst gucken darf und dann erst bezahlen muss. vom eigenen sitz aus.

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“alle anderen”

Geschrieben von StefanieD - 21. Juni 2009

ich hatte den trailer von “alle anderen” ein paar mal gesehen, auf der berlinale hatte es einen silbernen bären für die hauptdarstellerin birgit minichmayr gegeben und den “großen preis der jury”, heute konnte ich endlich den film komplett sehen. und ich bin immer noch ganz gebannt, noch gar nicht richtig wieder aufgetaucht aus der geschichte.

es war sehr anders, als ich gedacht hätte, und ich war sehr viel mehr begeistert, als ich gedacht hätte. dieser film hat die berlinale-preise mehr als verdient. die personen waren alle nicht wirklich sympathisch, der soundtrack nicht wirklich ein meisterwerk, die bilder von sardinien nicht wirklich fernweh-machend. aber rundum sehr sehr gelungen, gut gespielt, ein gutes thema. sehr realistisch. so wie es halt ist zwischen den menschen.

wie unterschiedlich es manchmal ist, wen wir allein mit jemandem sind, oder wenn andere dabei sind. wenn andere uns bewerten, oder jemand anderen beurteilen. ob man sich einmischen sollte oder nicht. wie nervig manche leute sein können- und im nächsten moment wieder ganz anders. wie unpassen ein minirock beim wandern ist. dass er sich verläuft, es nicht wahr haben will und am ende doch beide rucksäcke tragen muss. und wer sind die anderen? wollen wir sein wie die anderen? sind die anderen besser? oder schlechter? verachtenswert oder bewundernswert?

alle anderen ist sehr zu empfehlen!!!

bei critic.de gibts noch eine ausführlichere kritik als meine, und hier der trailer:

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glücks-rezept (36)

Geschrieben von StefanieD - 17. Juni 2009

der glücksmoment vom 14. juni:
als der kinofilm endlich zu ende war…

ja, leider hat sich che-revolucion doch sehr in die länge gezogen. ja, interessante geschichte, tolles land, helden, rum und venceremos. aber es war einfach zu lang und zu anstrengend, und ich war froh, als ich wieder raus konnte. aber natürlich werde ich den zweiten teil sehen, wenn er im sommer rauskommt. klar. hoffentlich geht der ne stunde kürzer…

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glücks-rezept (16)

Geschrieben von StefanieD - 26. Mai 2009

der glücksmoment vom 26. mai:
die spontane entscheidung für kino und gegen bügeln

kurzerhand nach essen ins astra gefahren und sunshine cleaning gesehen. der film hat mir sehr gut gefallen! viel zum nachdenken nach dem film, manchmal sehr traurig, aber auch sehr lustige, sehr schöne momente dabei. ich muss mir unbedingt den gildepass für die programmkinos wieder holen, damit ich jedes mal geld sparen kann und wieder öfter ins kino gehe. in der oberhausener lichtburg gilt er leider nicht und da laufen ja auch sehr oft sehr gute sachen. fast so wie im kinoparadies düsseldorf. und jetzt sollte ich mal ins bett, morgen gibts wieder einen endlos-termin, und schon wieder eine fahrt nach essen.

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3x(3)

Geschrieben von StefanieD - 28. Februar 2009

das thema kino ist ja schon ein weites feld, da gäbe es (oder wird es noch geben) viele 3er-listen zu erstellen. anfangen möchte ich generell mit 3 mal kinotradition.

1) damals, während dem studium. ich hatten einen kellner-job in einem langweiligen restaurant, wo jeden sonntag mittag die gleichen leute an den gleichen tischen saßen und von den immer gleichen speisekarten bestellt haben. irgendwann ergab sich die tradition, dass ich mich nach dem dienst immer mit einer freundin getroffen und das sonntags-trinkgeld immer umgehend ins kino getragen habe. je nach ertragslage gabs eis oder popcorn oder auch mal beides. reine blockbuster-filme, es war auch eigentlich egal was lief, hauptsache kino.

2) in wellington. mein mitbewohner A. arbeitete im kino. reines freak-programmkino, und das lief nicht wirklich gut. also war immer platz für uns mitbewohner und sonstige freunde. kaffee, eis, popcorn gratis dazu. und der kinobesitzer zahlte für A. (und uns andere) auch noch das taxi nach hause. zum teil paradies, zum teil hätte ich für die filme nie im leben geld ausgeben wollen!

3) eine hoffentlich werdende tradition: kino im filmforum am dellplatz in duisburg. heute zum ersten mal da gewesen und gleich begeistert. ein schönes kino, gute filmauswahl, akzeptable reklame-menge, bequeme sessel, faire preise (5 euro!), angenehme nähe zu meiner wohnung, anscheinend unstressige parkplatzsituation, kneipen rechts und links. ich habe die nächsten filme schon fest eingeplant!

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wort zum wochenende

Geschrieben von StefanieD - 1. Februar 2009

ich habe gerade bei itunes ein lied gekauft, das vorher im tatort lief, und im tatort-twitter schrieb sogleich jemand titel und sängerin dazu. schon genial, die technik. und ich muss mir nur immer wieder sagen, dass ja meine wohnung billig ist und ich mir deswegen alle möglichen anderen sachen leisten kann. höhöhö. an einem lied pro monat sollte ich nicht verhungern… aber die gefahr ist schon groß.

jedenfalls war mir heute mal so nach ein paar worten zum wochenende. ich hatte es bitter nötig, habe es ziemlich herbeigesehnt, und bin durchaus zufrieden mit seinem verlauf. das kino-dilemma löste sich mit den buddenbrooks (guter film!) und ich bin auch so einige punkte der liste endlich mal angegangen. karnevalskostüm wäre geklärt. habe 1 cd mit ca 140 neuseelandfotos zum fotoladen drogeriemarkt gebracht zum entwickeln (hat ja auch nur 4 monate gedauert…). habe mich um alte und neue freundschaften gekümmert. habe viel recherchiert (und nicht nur aber auch zu neuem iphone schnickschnack- aber darüber ließe sich ein ganzes blog füllen, was manche leute auch tun. also brauch ich es nicht machen). habe geschrieben. geschlafen. gedöst. geruht. wäsche ist gewaschen und bettwäsche gewechselt, wohnung ist relativ sauber, es liegt nur noch ganz wenig kram irgendwo rum sondern ist in kisten, in schränken, unter dem sofa, unterm bett, im keller verstaut.

und das liricher lichterfest habe ich natürlich besucht. so wie früher in düsseldorf das fabelhafte zoofest immer direkt vor meiner haustür war, so ungefähr ist es jetzt mit dem lichterfest. zum ersten mal musste ich länger nach einem parkplatz suchen vor meiner wohnung! also länger heißt, ich habe einmal gewendet um gegenüber vom haus parken zu können. echt ne frechheit. man wird halt verwöhnt.

im aktuellen lese-buch gehts originellerweise um botanik! um farne! in mexico. und eine gruppe von durchgeknallten new yorkern, die nach mexico zum farne “beobachten” (oder wie man das halt nennt) fährt. tatsächlich sehr interessant und unterhaltsam geschrieben!

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filmtipp?

Geschrieben von StefanieD - 30. Januar 2009

gestern gabs in der waz oder in der nrz eine seite mit kinoanzeigen, die meiner wochenendplanung so gar nicht dienlich war. es wurden genau die 4 filme beworben, die ich gerne sehen möchte – und das dilemma ist, dass ich mich nicht entscheiden kann…

zur auswahl stehen

  • die buddenbrocks
  • der fremde sohn
  • operation walküre
  • benjamin button

das problem mit oberhausen ist, dass hier eigentlich nur deutsche filme in OV laufen, alle anderen sind synchronisiert was ich eigentlich bei den oberen 3 vermeiden möchte. ich möchte aber auch dieses wochenende nicht nach düsseldorf oä fahren nur für kino…

hat jemand einen tipp für mich? (ma aus mü- vielleicht hast du auch interesse an einem dieser film und wir hätten damit unsere sonntagsplanung? dazu melde ich mich später noch bei dir. nach mü a.d.r. fahren ist ja nicht so wild)

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der baader-meinhof film

Geschrieben von StefanieD - 8. Oktober 2008

viel wurde über den film der baader-meinhoff komplex geschrieben, viel diskutiert. hier also meine meinung dazu.

ich denke es ist auf jeden fall ein sehenswerter film. betonung auf spielfilm, keine dokumentation. es ist sicher hilfreich, schon ein gewisses vorwissen über die RAF-thematik zu haben, sonst ist es teilweise nicht einfach, den überblick über personen und handlungsstränge zu behalten. der film regt auch an, sich hinterher intensiver mit dem thema zu beschäftigen, verschiedene sichtweisen zu hören, die zeit aus einer anderen perspektive erzählt zu bekommen, nicht nur aus der der terroristen wie im film.

leider ist auch dieses thema deutscher geschichte eines, das in der schule nicht auftaucht. ich persönlich kann mich zwar an die terroristen-suchplakate erinnern, die bei uns anfang der 80er noch auf dem postamt hingen, was es aber genau damit auf sich hatte, erfuhr ich erst viel später, so nach und nach und mehr auf eigenes suchen hin. dann passierte da noch was in bad kleinen, aber so richtig sinn machte das doch nie.

damit bietet der film einen ganz guten ein- und überblick über die RAF-zeit, wenn auch proppevoll mit einer riesigen menge an ereignissen, aber um alles in 150 minuten unterzubringen musste halt irgendwo “gespart” werden. an der beschreibung vieler charaktere zum beispiel, ihren hintergründen etc. oder ein näheres eingehen auf eines der opfer, deren familien, der polizisten. aber in spielfilmlänge ist einfach nicht alles zu schaffen.

der film zeigt ein bild äußerst brutaler, aggresiver, kaltblütiger und ungerechter gewalt. von seiten der polizei, von seiten der terroristen. berichte, die ich im voraus über den film gelesen hatte, sprachen von einer beschönigung der tatsachen, von romantisierung der hauptpersonen, von sympathischen tendenzen. in den ersten paar minuten gibt es sicher so etwas wie sympathie, als die iranischen shah-fans auf die demonstranten losgehen, die polizei in unfassbarer weise (nicht)reagiert. sobald aber das große morden, foltern, quälen, hinrichten losging, fand ich wirklich keinen der terroristen sympathisch. sondern nur brutal, beängstigend und verstörend. der unwille zum reden, zur diplomatie (wird etwa in der mitte des films thematisiert) ist mir völlig unverständlich. demokratie und rechtsstaat sind vielleicht keine perfekte staatsform, aber es gibt keine bessere. und in einer demokratie darf nicht so gemetzelt werden. protest ja, nicht alles gefallen lassen ja, aber nicht auf diese weise.

es gäbe noch viel zu dem thema zu sagen, zum film, zu den schauspielern- aber ich lasse es mal bei diesen zeilen.

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andere seiten

Geschrieben von StefanieD - 31. Juli 2008

ein regentag in christchurch. der chef hat keine arbeit fuer mich. was mache ich mit der luxusware zeit? ganz tief in die filmwelt eintauchen. um 3 ins kino gehen. fuer unbestimmte zeit in „a world history of film“ von robert sklar blaettern. auf rotten tomatoes und der internet movie database die zeit vergessen. und darauf freuen, dass gerade das christchurch film festival beginnt.

der film, den ich gesehen habe, war the edge of heaven, deutscher titel auf der anderen seite. ein film, der am 27. september letzten jahres in deutschland anlief – was genau der tag ist, an dem ich in neuseeland ankam. so lange hat es also gedauert, bis dieses meisterwerk mich sprichwortlich auf der anderen seite erreicht hat (shine a light, der auf der berlinale 2008 premiere hatte, habe ich immerhin letzte woche in cairns gesehen, das ging ja flott im verhaeltnis dazu).
der film war fantastisch, wie es bei fatih akin auch zu erwarten war. der film lief Den Rest des Beitrags lesen »

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