ich hatte den trailer von „alle anderen“ ein paar mal gesehen, auf der berlinale hatte es einen silbernen bären für die hauptdarstellerin birgit minichmayr gegeben und den „großen preis der jury“, heute konnte ich endlich den film komplett sehen. und ich bin immer noch ganz gebannt, noch gar nicht richtig wieder aufgetaucht aus der geschichte.
es war sehr anders, als ich gedacht hätte, und ich war sehr viel mehr begeistert, als ich gedacht hätte. dieser film hat die berlinale-preise mehr als verdient. die personen waren alle nicht wirklich sympathisch, der soundtrack nicht wirklich ein meisterwerk, die bilder von sardinien nicht wirklich fernweh-machend. aber rundum sehr sehr gelungen, gut gespielt, ein gutes thema. sehr realistisch. so wie es halt ist zwischen den menschen.
wie unterschiedlich es manchmal ist, wen wir allein mit jemandem sind, oder wenn andere dabei sind. wenn andere uns bewerten, oder jemand anderen beurteilen. ob man sich einmischen sollte oder nicht. wie nervig manche leute sein können- und im nächsten moment wieder ganz anders. wie unpassen ein minirock beim wandern ist. dass er sich verläuft, es nicht wahr haben will und am ende doch beide rucksäcke tragen muss. und wer sind die anderen? wollen wir sein wie die anderen? sind die anderen besser? oder schlechter? verachtenswert oder bewundernswert?
alle anderen ist sehr zu empfehlen!!!
bei critic.de gibts noch eine ausführlichere kritik als meine, und hier der trailer:

