Die Schokoladen-Seiten des Lebens

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Archiv für die Kategorie ‘Sport’

suchanfragen

Verfasst von schokoladenseiten am 21. Oktober 2009

im großen und ganzen sind die suchwörter, über die leser auf mein blog kommen, recht normal. neuseeland, die toten hosen, geocachen immer öfter, düsseldorf, solche sachen. eines hat mich heute doch mal wieder zum schmunzeln gebracht:

wütender eishockey trainer

ich weiß nicht, warum man so was googlet, und ob derjenige eine antwort hier gefunden hat. ich weiß nicht, wer bei der deg in diesen tagen wütender ist, der trainer oder die fans. und ich selbst bin zwar nicht wütend aber ein wenig traurig, dass ich durch den urlaub (auf den ich mich wahnsinnig freue! nicht falsch verstehen…) doch einige spiele verpasse. aber die saison ist ja noch lang…

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kult: brehmstraße

Verfasst von schokoladenseiten am 18. August 2009

die eishockeynews befragte kürzlich fans und wollte wissen, welches denn das kultigste eishockey-stadion in deutschland ist. nicht wirklich überraschend wurde heute verkündet, dass das stadion an der düsseldorfer brehmstraße auf den ersten platz gewählt wurde.

dort fing alles an, mit mir und der DEG, die wohnung nur um die ecke vom eisstadion, da geht man mal hin und sieht sich das spektakel an- und was haben wir seitdem zusammen erlebt :-)

das bittere an der wahl ist leider, dass die spiele der ersten mannschaft der DEG halt nicht mehr an der brehmstraße laufen sondern im (inzwischen gar nicht mehr so) neuen ISS dome in rath. klar ist es dort warm und nicht so zugig, ja es gibt genug stehplätze, ja wir dürfen wunderkerzen. und inzwischen hat man sich irgendwie auch an die neue halle gewöhnt. das letzte spiel der letzten saison, da war es ja fast wie früher. fast, denn es ist einfach nicht die brehmstraße.

der check von hinten hat auch schon zum thema gebloggt, und recht hat er mit der idee, zumindst pokalspiele oder fanevents wie den saisonauftakt an der brehmstraße zu machen, und nicht im stahlwerk… man hat sich sicher inzwischen damit abgefunden, in die neue halle zu gehen, aber ab und an hätte man gerne einen grund, den mythos und die gänsehaut vergangener generationen noch mal schnuppern zu können. man könnte ja auch die meisterschaft an der brehmstraße feiern zum beispiel. und alle untröstlichen können am alten eisstadion zumindest geocachen gehen!

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i love this game

Verfasst von schokoladenseiten am 18. August 2009

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die tour

Verfasst von schokoladenseiten am 10. Juli 2009

ich bin hin und her gerissen. die tour de france läuft und eigentlich „darf“ man sich nicht dafür interessieren. alles apotheken-kunden. alles betrug. alles schauspieler. irgendetwas in mir drin sträubt sich, interesse zu zeigen. und gleichzeitig ist da dieser mythos, dieser wahnsinn, diese faszination, und eine sehnsucht, einfach mitfiebern zu dürfen. erinnerungen daran und daran.

die höllentour dvd hüpft mir geradezu aus dem regal entgegen, es wird wieder mal zeit hierfür:

jede menge twitternde radfahrer, denen ich einfach folgen „muss“. eine halb-zweifelnde sympathie für lance.

und die besten erinnerungen von allen natürlich:

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ich glaube, ich bin wieder drin.

wenn alle dopen, herrschen ja wieder gleich verhältnisse oder?

ich glaube, an die tour- bis zum nächsten skandal. ich will einfach, dass alles gut ist. und lege jetzt die höllentour ein.

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auf dem weg zum halbmarathon (4)

Verfasst von schokoladenseiten am 1. Juli 2009

ich gebe zu es ist eine katastrophe.

laut meinem eigenen plan und dem trainingsplan im schlauen buch müsste ich schon viel schneller weiter besser schöner laufen inzwischen und dem 11. oktober, dem tag des halbmarathons,  mit optimismus in die augen blicken. die motivation ist eigentlich da im moment, ich finde es toll, mit sonne, blauem himmel und wärme zu laufen, ich mag meine strecke am kanal entlang. ich weiß inzwischen auch, dass ich lieber alleine laufe als mit anderen zusammen. um zeit für meine gedanken und mich oder auch mal ohne gedanken zu haben.

aber die 8 km heute, 2 mal die kleine runde, die waren von der zeit wieder mal einfach schlecht. ich bin nicht am limit gelaufen, aber auch nicht geschlichen. eher in dem tempo, in dem ich die 8 km schaffe ohne probleme zu bekommen. würde ich schneller laufen, würde ich die 8 km wahrscheinlich nicht schaffen. so laufe ich zügig- und bin nach exakt 2:30 an der ampel und nach 19 min an der schleuse.

vielleicht sollte ich einfach akzeptieren, dass ich kein langstreckenläufer bin, und ein kurzstreckenläufer auch nicht. nach dem blasen-drama am rothaarsteig auch kein wanderer mehr, also nur noch geocacher? die stimmung zu diesen sätzen ist im übrigen nicht frustriert und nicht tieftraurig, eher ernüchternd.

im grunde will ich auch gar nicht den stress. dieses minuten zählen und schnitt berechnen und immer nur an die 21 denken. ein bisschen einfacher habe ich es mir schon vorgestellt.

das fazit jedenfalls ist folgendes: ich mache noch einen monat weiter. allein schon wegen der himbeeren. anfang august werde ich dann entscheiden- für den lollslauf anmelden oder es sein lassen.

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glücks-rezept (6)

Verfasst von schokoladenseiten am 16. Mai 2009

es tut mir irgendwie leid, dass ich seit tagen nicht zum bloggen komme, aber es gibt halt solche zeiten. glück sammle ich aber weiterhin:

der  glücksmoment vom 16. mai 2009:
beim yoga einen astreinen flip-the-dog aufs parkett legen!

hier habe ich ein foto gefunden, nicht von mir natürlich, wo die position zu sehen ist. sieht natürlich wieder mal leichter aus als es ist. unser lehrer ist immer sehr motivierend, und erinnert uns immer daran, dass das wichtigste ist, bei jeder übung ein lächeln und einen intelligenten blick zu berücksichtigen. heute hat er uns das buch „yoga für männer“ empfohlen (gruppe bestand aus 2 männern und ca 8 frauen). es gäbe da übungen, die auch dem mann im mann helfen würden, und davon würden ja auch die frauen profitieren. wir sollen das buch kaufen und es den männern unter kopfkissen legen… sehr mysteriös. ich konzentriere mich da lieber auf den flippenden hund.

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glücks-rezept (2)

Verfasst von schokoladenseiten am 12. Mai 2009

der glücksmoment am 12. mai 2009:
dass es beim laufen heute nur ein kleines bisschen geregnet hat

erstaunlich dabei ist, dass ich trotz der dunklen wolken überhaupt losgelaufen bin und den regen in kauf genommen habe. dass ich es gemacht habe, weil ich morgen und donnerstag schon was anderes vor habe und nicht zum laufen kommen werde. und sogar die zeit war zufriedenstellend.

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ein vergleich

Verfasst von schokoladenseiten am 9. Mai 2009

ich erinnerte mich wieder mal an dieses großartige lied:

und da beim eishockey qualvolle spiel-pause herrscht (auch wenn ja schon frohe kunde in form von saison-auftakten kommt), war ich gestern im niederrheinstadion in oberhausen und habe mir das spiel rot-weiß oberhausen gegen wehen-wiesbaden angesehen. und daher der wissenschaftlich-fragwürdige vergleich zwischen Eishockey und Fußball.

Status
in den letzten Eishockeytagen ging es ums finale der deutschen meisterschaft. die deg hat sich gut geschlagen und letztendlich gegen den meister verloren. im spiel gestern ging es um den abstieg aus der 2. bundesliga. rwo hat zuhause gegen den tabellenletzten und jetzt feststehenden absteiger verloren. ohne irgendwas dagegen zu tun.
deg 1 – rwo 0

anreise
zu rwo gehe ich zu fuß. sehr angenehm. es gibt an der emscherkurve einen eigenen frauen-eingang. zur brehmstraße damals gins auch zu fuß, anreise zum stadion an der theodorstraße in düsseldorf ist mit auto wie mit öpnv eine katastrophe.
deg 1 – rwo 1

stadion
das tolle am niederrhein stadion: man kann die schiffe auf dem rhein-herne-kanal beobachten. das war gestern auch weitaus spannender als das spiel. warum es niederrhein stadion heißt- eins der ungelösten rätsel der menschheit. beim wolkenbruch gegen 18.30 gestern wurden dann die vorteil des iss dome deutlich: dort wird man höchstens nass, wenn jemandem beim torjubel das altbier ausm becher schwappt. versorgungslage ist besser. der dome ist aber trotz allem noch immer nicht die brehmstraße. und da regen kein argument ist- keine punkte.
deg 1 – rwo 1

musikalische untermalung
da lief mir gestern ein kalter schauer über den rücken. noch vor dem eingang wollte ich wieder umkehren- da lief tatsächlich „abenteuerland“ von Pur! und ich dachte ich geh zum malocherverein. beim letzten deg-spiel: die nationalhymne von doro pesch. die rwo-einlaufhymne ist ein ominöses „die macht vom niederrhein“ von der band emscherkurve 77 (text hier). verglichen mit schneewalzer und 20 minuten langem altbierlied undundund. deutliche punktevergabe.
deg 2 – rwo 1

zuschauerattraktivität
ich bekam nach dem spiel eine twitter botschaft mit dem inhalt „rwo hatte heute wirklich einen schlechten tag, ich hoffe, das heutige match hat dich nicht vergrault ;-)“ und auch vorher schon gab es kommentare wie „das ist das schlechteste spiel der saison, wir mussten die jungs noch nie auspfeifen“. gut, das war mein pech. ich habe auch schon schlimme eishockey spiele gesehen, auch die deg kann mal ein drittel lang völlig unsichtbar sein. aber insgesamt gesehen finde ich hockey deutlich attraktiver für die zuschauer. es ist sehr viel schneller, es passiert mehr, man ist näher dran. punkt deg.
deg 3 – rwo 1

regeln
fußball-regeln sind einfacher, aber ich gucke auch schon grob geschätzt 30 jahre fußball und habe selber gespielt, eishockey erst seit ein paar jahren. beim fußball kommt man auch als neuling eher rein, allein weil die meiste zeit die gleichen spieler auf dem platz stehen. punkt fußball.
deg 3 – rwo 2

fans
die deg-fans sind die besten fans der welt. bei rwo gabs ein paar hundert auf der haupt (sitz-) tribüne, die übers spiel gesehen 4 verschiedene lieder gesungen haben. dies mit engagement und bis zum schluss durch, mit fahnen-gewehe und so. der rest war ruhe. und obwohl der block 16 in düsseldorf auch nicht der aller-lauteste ist- das ist doch was anderes. größeres repertoire, wunderkerzen, imbesten fall ein ganzes stadion, das mitmacht. niedersingen des gegners. und wenns langweilig wird, kommt mit einem anti-köln-lied schon wieder stimmung auf. klarer fall.
deg 4 – rwo 2

subjektiver sonderpunkt
bei der deg kenne ich die leute, die vor hinter rechts und links von mir stehen. einfach, weil sie immer da stehen. außer wenn sich ein paar eventis einschleichen. bei der deg ist das herz dabei. bei einem durchschnittlichen deg spiel leiden blutdruck, fingernägel, nerven und stimme. gestern bin ich zwei minuten vor schluss gegangen, um nicht ins ausgangs-getümmel zu geraten.
deg 5 – rwo 2

FAZIT: ich gehe gerne zum fußball, aber lieber zum eishockey, man kann äpfel und birnen nicht vergleichen, ich werde eher zum groundhopper als zum rwo-mitglied, vielleicht sollte ich doch den (alten oder neuen) aachener tivoli öfter anpeilen, du gehst niemals allein.  das herz allerdings, das schlägt weiter rot-gelb.

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auf dem weg zum halbmarathon (3)

Verfasst von schokoladenseiten am 6. Mai 2009

heute war so ein tag, wo ich wirklich nicht laufen gehen wollte. grau, dunkle wolken, kurz vorm regenschauer, müde. aber dann dachte ich an die letzten beiden sportfreien, faulen tage, und dachte an den großen tag im herbst, zu dem es vielleicht nicht kommt, wenn ich nicht genug trainiere. und ich dachte an eisenconny, die dieses wetter nie als ausrede akzeptieren würde.

und eh ich michs versah, hatte ich die 6 km runde am kanal entlang schon geschafft. hoher puls und (für mich) recht schnell, kampf und krampf die meiste zeit, ein bisschen vom hund angefallen, sehr viele nordic walker überholt, an nichts gedacht. laut pulsuhr 400 nochwas kalorien weg, einfach durchs aufraffen. einen schritt weiter. die restlichen 16 km kommen auch noch.

wer mich motivieren will, kann dies übrigens hier tun. und wenn ihr schon dabei seid, auch gleich den mitstreiter rob_82, aber vorsicht, ihm läuft öfter mal gatorade aus der nase…

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auf dem weg zum halbmarathon (2)

Verfasst von schokoladenseiten am 30. April 2009

auf der rad-rückfahrt von der arbeit eben, durch den oberhausener kaisergarten, kam mir eine gruppe joggender kinder in weißen karate- (oder judo oder so) anzügen entgegen. gelbe gürtel hatten sie an. der trainer (weißer karate-anzug und schwarzer gürtel) stand an einer ecke und hat zugeguckt. zwei jungs, die mit hochrotem kopf an ihm vorbeigekeucht kamen, rief er zu: „ey ihr, ist das laufen? ich habe gesagt ihr sollt rennen!“

und so was ist genau der grund warum ich laufen und sport allgemeinen früher sprich in der schule so schlimm fand. terror war das doch.

und es ist der grund dafür, dass sport jetzt spaß macht. weil niemand an der ecke rumsteht und mich kritisiert. wenn ich nicht mehr will, höre ich auf oder mache eine pause. ich gehe freiwillig ins fitness studio, ich laufe auf ein ziel hin. druck mache ich mir höchstens selber mit einer kombination aus anderen läufern, laufplan, dailymile und pulsuhr. und wenn ich in ein paar wochen wirklich keine lust mehr haben würde, und es alles nur eine qual wäre- dann würde ich aufhören. wäre zwar höchst peinlich und unangenehm, aber ich würde das machen, was ich für richtig halte. und keiner sagt mir „ey, du sollst rennen“.

gestern kam mir übrigens jemand mit mundschutz entgegen. mexico lässt grüßen…

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technik

Verfasst von schokoladenseiten am 18. April 2009

im letzten jahr in neuseeland habe ich öfter mal mehrere tage im bush verbracht (bush= alles, was nicht stadt ist…), ohne handy empfang, ohne strom, mit gas und kerzen und spielkarten. das ging schon. und war immer wunderschön.

wie sehr mein leben sich gewandelt hat, zeigen auch die folgenden beispiele:

- meine nächste anschaffung wird ein GPS Gerät zum geocachen etc werden. evtl morgen post-bestellung oder im laufe der nächsten woche im laden

- meine lauf-erfolge-ergebnisse logge und analysiere ich seit heute über dailymile (es gibt auch ein blog widget, das funktioniert noch nicht ganz wie es soll). damit ich nicht per hand ausrechnen muss, wie viele kilometer ich in der woche gelaufen bin.

- und eben habe ich webspace und eine domain bestellt und werde endlich damit anfangen, auf einer anderen ebene zu bloggen

technik ohne ende. anders als in NZ. auch schön. anders schön.

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vizemeister

Verfasst von schokoladenseiten am 15. April 2009

vorhin, im eisstadion, gab es einen verzauberten moment. die deg hatte gerade das 2:0 gemacht. in dem moment hatte ich das gefühl, ich war genau an dem ort auf der welt, an dem ich sein wollte. block 16 vom düsseldorfer eisstadion. mein team führt und hat noch alle chancen deutscher meister zu werden. ich war dabei. meine kratzige stimme zeugt davon, dass ich alles gegeben habe.

vor dem spiel

3 finals hatte es schon gegeben, ich hatte alle am ticker oder im webradio verfolgen müssen, war glückselig,für heute eine karte bekommen zu haben. die erwartungen an die deg waren wohl eher niedrig, die meisten hätten wohl mit einem klaren 3:0 für die berliner gerechnet. aber, tadaa, trotz einiger spiele mehr in den knochen konnten die düsseldorfer im ersten spiel mithalten, das zweite gewinnen, das dritte wurde ganz schnell wieder vergessen.

und auch heute hatte alles ganz gut angefangen. 27 grad luden ein einen warmen wollschal umzulegen. juckende farbe ins gesicht zu klatschen. ins auto der nachbarin zu steigen.

das spiel war wirklich spannend, die stimmung großartig- das eisstadion war tatsächlich mal ausverkauft. irgendwann führten die berliner mit 2 toren vorsprung, die düsseldorfer waren müde und hatten einfach keine kräfte mehr. und trotzdem haben alle alles gegeben. es kam pech dazu, fragwürdige schiedsrichter entscheidungen, und dann war einfach die zeit zu kurz. auch die fans haben alles gegeben. ich würde sagen 10 minuten vor ende war allen klar, wie die geschichte ausgeht. die berliner fans fingen an party zu machen. ein kurzer moment der stille und des runterschluckens bei den vielen rot-gelben- und dann wurde die mannschaft gefeiert bis zum ende.

fans

wie hart es war, die berliner in eigener halle meister werden zu sehen. die saison mit einer heimniederlage zu beenden. die enttäuschten spielerrumschleichen zu sehen. pokal und goldglitzer- für die anderen. wo wir doch echt nah dran waren dieses jahr. und trotzdem war es irgendwie ok in dieser art und weise zu verlieren. gegen ein excellentes berliner team. aber mit einer eigenen mannschaft, die alles gegeben hat, gekämpft hat, und die mehr erreicht hat, als ihr für dieses finale zugetraut wurde. es waren keine 3 spiele, die mit 0:5 ausgingen. nächste saison gehts von vorne los, und vielleicht klappt es dann mit der meisterschaft. die nachbarin und ich wollen jedenfalls zu einem auswärtsspiel nach berlin fahren. und denen mal zeigen, wie man eishockey spielt!

gänsehaut deg

denn auf eines kommt es doch eigentlich nur an: die nummer 1 am rhein zu sein. und das ist eindeutig dieses jahr.

bis september, rot-gelb.

ps: wäre schon schön, wenn das iphone ne bessere kamera hätte. und das layout der bilder sollte eigentlich auch anders sein. aber man kann wohl nicht alles haben…

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auf dem weg zum halbmarathon (1)

Verfasst von schokoladenseiten am 13. April 2009

keine sorge, dies wird kein lauf-blog. ich habe mir die halbmarathon-idee in den kopf gesetzt und habe jetzt mit dem vorbereiten angefangen. ich werde sicher ab und an drüber bloggen, aber nicht über jeden lauf, jeden pulsschlag, jede dehnübung.

heute bin ich jedenfalls zum ersten mal mit der pulsuhr gelaufen. habe mir meine maximale herzfrequenz (oder so…) berechnet, 220 – Lebensalter = 189. beim regenerativen joggen läuft man mit weniger als 70% dieser frequenz. das begleitbuch zur pulsuhr empfiehlt zum lockeren laufen zwischen 60 und 70%, diese beiden werte habe ich berechnet (prozentrechnung! laufen ist kopfarbeit!) und als grenzwerte in die uhr eingegeben. fortan sollte sie also piepsen, sobald man puls eine der grenzen überschreiten würde.

welch desaster! ich kam mir vor wie mit tinitus, die uhr hat nicht aufgehört zu piepen. um es zu stoppen, musste ich so langsam laufen, dass ich jeden grashalm neben mir zählen konnte und jetzt mit jeder schnecke per du bin.

aber von dem radau am handgelenk mal abgesehen war das ein entspannter 40 minuten lauf, ganz entspannt und locker. beim nächsten mal stelle ich die uhr halt anders ein- und bis herbst, wenn der HM steigt, ist zum glück noch sehr sehr viel zeit..

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hardcore

Verfasst von schokoladenseiten am 12. April 2009

hardcore nannte es jemand bei twitter, als ich schrieb, dass ich heute um 5 in die kirche gehen wollte.

aber das gehört halt dazu, wenn ich ostern im heimatdorf bin, da steht man in aller frühe auf, marschiert zeitig los, damit man auch einen sitzplatz in der kirche bekommt. alles ist dunkel, vor der kirche brennt ein feuer, die vögel trällern unglaubliche fanfaren. eine große osterkerze wird am feuer entzündet, jeder zündet seine kleine kerze daran an, im kerzenschein wird die halbe bibel vorgelesen. nach einer weile dann glocken- und orgel-getöse, alle verfügbaren kerzen und lampen an und bis dahin ist man so weit wach, dass man die gloria gesänge mitschmettern kann. durchhalten bis zum anschließenden gemeinsamen frühstück.

ostern halt. dafür stellt man auch seinen wecker an einem sonntag morgen auf viertel vor fünf. einmal im jahr geht das.

es kann ja auch nicht schaden, ein, zwei gebete nach oben zu schicken, damit die DEG vielleicht noch zwei kleine finalspiele gegen berlin gewinnt. so wie gestern. ich war bei der familie und nicht im stadion, dafür lauschten wir beim angrillen gestern abend mehr (ich) oder weniger (die anderen) interessiert der übertragung aus dem webradio. nach spielende lagen hähnchenschenkel und knoblauchbrot auch erst mal in der ecke, bis der kartenverkauf für mittwoch gestartet hatte  und ich die ticketbestätigung in meinem email postfach hatte.

alles wie es sich gehört also.

frohe ostern!

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freiwillig!

Verfasst von schokoladenseiten am 30. März 2009

manchmal muss man ja zum glück gezwungen werden. wenn man 31 ist, gerne an der frischen luft ist und sport macht, keine höhenangst hat- und trotzdem noch nie skifahren war, dann ist doch was nicht in ordnung. das schicksal war mir aber hold, und beim gewinnspiel von pfiff kam tatsächlich der hauptgewinn ins mailfach gesegelt. während der stressigen arbeitstage im februar und märz ein lichtblick am horizont!

die ersten tage eher ernüchternd. warum war ich eigentlich die einzige, die dauernd gestürzt ist? die nicht bremsen konnte? deren ski nicht parallel standen? die aus dem tellerlift geflogen ist und den sch*** berg zum weißen haus hoch wandern musste?

aber irgendwann hats geclickt, und der skivirus hatte mich gepackt. nachtabfahrt nach dem fondueabend im schweizer haus? leichte angst ums eigene leben, aber ein kleines gläschen willi bringt das gleichgewicht und die euphorie wieder nach oben. rote piste am vorletzten tag? klar doch! bei schneesturm, wind und neu-tief-schnee aber ohne sicht am letzten tag noch bis kurz vor der busabfahrt die zeit optimal nutzen? logisch!

welch glücksgefühl, außer atem und mit puls auf 180 und breitem dauergrinsen wieder am lift angekommen zu sein und direkt wieder nach oben zu reiten, damit man sich wieder an die kante stellen kann.

schönheitspreise bekomme ich keine, technik-mäßig diene ich höchstens als schlechtes beispiel. aber gestürzt bin ich am ende so gut wie gar nicht mehr, hatte keine bedenken mehr vor tellerliften, habe mich über langsame gestalten geärgert, die vor mir über den weg geschlichen sind, war dauer-high, habe kurz vor der heimfahrt doch noch bei schlimmstem wetter eine neue strecke ausprobiert- und gemeistert-, sonnenbrand und blaue flecken blieben glücklicherweise die einzigen störenfriede. ein mitreisender sagte irgendwann kopfschüttlend: „zögerlich fährst du ja nicht gerade. könnte aber eleganter sein“.

welch glück, mittags eine pause im liegestuhl zu machen, trocken brot hinunter zu schlingen, fachmännisch andere skifahrer zu beobachten, zu bewundern. die sonne, die berge, den blauen himmel, die luft, die ruhe genießen. und dann wieder auf, in die skischuh zwängen, helm, brille, handschuh, ski, stöcke und auf ein neues.

war doch eigentlich klar, dass skifahren was für mich ist. hätte ich auch mal 30 jahre früher ausprobieren können…

danke!

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