der glücks-moment vom 13. oktober: flutschende finger
ich merke, dass das leben wieder anfängt zu flutschen… die letzten wochen waren kopf und gedanken so voller arbeit, so gestopfte voll, dass kaum privates gedankengut dazwischen gepasst hat. und auch nicht den weg über die finger in ein blog oder sonstwohin gefunden hat. auch nicht in die produktion des neuen blogs, das die ollen schokoladenseiten ablösen soll. aber es wird langsam wieder, glaube ich. noch 10 tag bis zum urlaub, dann zwei wochen cuba- und ich glaube danach wird es wirklich wieder besser. mit allem. es kommen bessere zeiten. heute bin ich einfach nur froh, dass ich was zum blog action day morgen und zum ein herz für blogs tag am freitag geschrieben habe. weil heute zeit dazu war und es einfach wieder mal geflutscht hat. und dass hoffnung besteht, dass ich öfter wieder mal glücksmomente aufschreibe und nicht nur erlebe. denn auch wenn ihr sie hier nicht mitbekommt- glücksmomente gibt es jeden tag!
und ich les jetzt mal mein psychobuch noch weiter. in dem es weder um optimismus noch um arbeiten geht. sehr weise, ich habe bisher viel falsch gemacht in meinem leben. aber auch ganz schön viel richtig :-)
der glücks-moment vom 9. oktober: der sonnigste tag aller zeiten findet statt- und ich hab zufällig einen überstundenabbautag
dabei hätte ich mich bescheiden mit ausschlafen, wohnung putzen, kleinkrams erledigen zufrieden gegeben. aber so kam es, dass die wohnung im chaos versinkt und nichts erledigt ist, ich aber stunden in der sonne verbracht habe und sogar noch ein paar kleine caches gefunden habe. aufräumaktion startet jetzt.
der glücks-moment vom 3. Juli: der erdbeermann vom bero center
nettes gespräch, großzügiger rabatt und leckere erdbeeren. die männer dieser welt scheinen irgendwie netter zu sein, seit die mädels nur noch in kurzen kleidchen und spagettiträgern durchs leben spazieren. und wenns wegen der hormone billigere erdbeeren gibt, solls mir recht sein.
der glücksmoment vom 2. Juli: die männer in anzug, hemd, krawatte, socken, schuhen im termin sitzen und schwitzen sehen. und selber in röckchen, blüschen, ohne socken, in sandalen das leben als frau genießen :-)
der glücksmoment vom 30. juni: dass so kinos wie das galerie cinema in rüttenscheid gibt
und dass es so filme wie „die stimme des adlers“ gibt, die einem die mongolei zeigen, fernweh machen, ans herz gehen. und dass so ein film auf für drei leute gezeigt wird. dass man in dem kino die werbung umsonst gucken darf und dann erst bezahlen muss. vom eigenen sitz aus.
der glücksmoment vom 1. juli: neben der lauf-strecke ganz viele himbeersträucher entdecken
es hängen auch schon sichtbar beeren dran, ich glaube beim ernten muss man relativ schnell sein, an der strecke gibts bestimmt noch mehr feinschmecker…
zu denken „ich möchte gerne nach brilon fahren und den rothaarsteig wandern“. und den rucksack zu packen, wohnung abschließen, nach brilon fahren und den rothaarsteig wandern. das ist freiheit!
(private bemerkung- 15. juni fehlt noch, muss ich nachreichen. es war ein montag, also nicht so einfach…)
der glücksmoment vom 14. juni: als der kinofilm endlich zu ende war…
ja, leider hat sich che-revolucion doch sehr in die länge gezogen. ja, interessante geschichte, tolles land, helden, rum und venceremos. aber es war einfach zu lang und zu anstrengend, und ich war froh, als ich wieder raus konnte. aber natürlich werde ich den zweiten teil sehen, wenn er im sommer rauskommt. klar. hoffentlich geht der ne stunde kürzer…
der glücksmoment vom 16. juni: zu lernen, dass man eier essen kann, die seit zwei tagen abgelaufen sind.
und das ganz schön viele leute den trick kenne, ein ei in ein glas wasser zu legen und zu beobachten ob es schwimmt oder nicht. pfannkuchen sind einfach das beste. welchen namen sie nun auch tragen müssen. und vielleicht ist heute alles so gekommen, wie es gekommen ist, eben weil ich die alten eier gegessen habe…
der glücksmoment vom 13. juni: realisieren, dass am ende doch alles gut wird
dass man 34 tage lang jeden tag glücksmomente erlebt. und wenn’s hart auf hart kommt, einfach green day anschalten kann und in andere sphären entschweben kann.
der glücksmoment vom 12. juni: wieder mal bewusst werden, wie toll das ruhrgebiet doch ist
berufstechnisch war ich wieder mal auf tour, am tetraeder in bottrop, im bergbaumuseum in bochum, in der camera obscura in mülheim etc. es ist grün hier. es ist abwechslungsreich. es ist spannend. es ist verblüffend. es ist nächstes jahr kulturhauptstadt- und schon jetzt voll mit begeisterten urlaubern aus nah und fern. aber wir haben platz genug für mehr :-) und ich habe selbst auch noch lange nicht alles gesehen.
zusatz für den 13. juni- die siedlung eisenheim in oberhausen und die ruhrauen bei mülheim sind so wunderschön!
der glücksmoment vom 11. juni: mal richtig ausschlafen
und aufwachen und merken, dass ich wieder mal komplett schräg im bett gelegen habe. so was geht auch nur, wenn man alleine drin liegt. manchmal muss man sich die welt halt schön reden. oder, um mit den legendären worten von rolf aldag im legendären
[kurze zwischenbemerkung: bis zu dieser stelle hat windoof gespeichert. ich schrieb eben zwar weiter, windoof begann aber plötzlich mit einem update laden und hat die restlichen 20 zeilen einfach ins nirvana geschickt. so bekomme ich das nie wieder zusammen. der witz, die subtilität, die aussicht auf den pulitzer preis- vorbei. es hätte alles so schön sein können. jetzt gibt es nur eine kurzversion meiner gedanken.]
also im legendären film „höllentour„- der aber durch den ganzen drogensumpf auch nicht mehr ist wie er war, aber die sprüche sind ja geblieben [hach, das hatte ich eben viel schöner augedrückt...] – also in diesem film verkündet aldag die große weisheit, dass man sich manchmal selbst eine geschichte erzählen muss. und dann auch noch dran glauben muss. und wer nicht mehr mitkommt- es geht um einen sogenannten vorteil vom alleine im bett liegen.
so mal eben zwischenspeichern… was ich nämlich noch anfügen wollte ist, dass es bei diesem glücksmoment für heute wohl bleibt. es ist zwar feiertag, aber das wetter eine große katastrophe. ich sitze hier schon in laufklamotten und wollte so 8 bis 9 km rennen, aber so? dann bin ich ja vielleicht am wochenende krank… ach und warum sagt mir windoof jedes mal bescheid, wenn ich einen stecker rein- oder rausstecke- woran ich ja aktiv beteiligt bin-, es warnt mich aber nicht vor einem update, bei dem es selbständig mal eben ohne speichern den rechner hoch- und runter fährt? seid ihr anfänger oder was?
der glücksmoment vom 9. juni: schulden zurück zahlen und dabei nur ein bisschen leiden
das geld war in neuseeland ja gut angelegt, und in mexico. ich hatte ja gehofft, als ich das thema am telefon anschnitt, die elterliche fürsorge würde so was sagen wie „ach, lass nur gut sein, wir erlassen dir diese schulden, du hast das geld ja nötig gehabt als du ein jahr durch die welt getingelt bist und am ende keine lust mehr zum arbeiten hattest. du hättest ja sonst noch länger auf dem weingut arbeiten müssen und es war ja winter und so. verzichte auf die überweisung.“ nein. mir wurde nur gesagt, auf welches konto ich überweisen soll.
aber wie gesagt, das geld war gut angelegt. ich wollte ja ein jahr durch die welt tingeln und hatte am ende keine lust mehr zum arbeiten. ich hätte ja sonst noch länger auf dem weingut arbeiten müssen und es war ja winter und so. ja, ist schon ok so wie es ist.
wobei glücksmoment etwas übertrieben ist. es ist mehr die erinnerung an die glücksmoment von vor einem jahr.
der glücksmoment vom 8. juni: um 15 uhr feierabend machen
die sonne schien, lockeren schrittes hüpfte ich die treppe vom büro zum parkhaus hinunter, es fühlte sich fast an wie urlaub. ich sollte so was öfter machen.
der glücksmoment vom 7. juni: ein wirklich guter tatort
und ich meine damit einfach den film und nur ein bisschen den kommissar und das getwittere dazu, das irgendwann so gar nichts mehr mit einem krimi zu tun hatte.