auf der liste der dinge, die man einmal im leben erlebt haben sollte, stand bei mir immer ein U2 konzert. bisher hatte es sich noch nicht ergeben, und ich bin auch nicht unbedingt der große konzertgänger, deswegen war es fast an mir vorbei gegangen, dass am heute abend ein konzert auf schalke angesetzt war.
und getreu dem motto vom samstag abend mehr schnittstellen zwischen online und offline welt zu schlagen, griff ich heute eine gute gelegenheit beim schopfe. 1 stunde nach urlaub und im alltag hatte ich mir schon sämtliche haare gerauft und suchte auf twitter ablenkung, rat, trost und bestätigung. und entdeckte stattdessen einen tweet von @stefanwild der versuchte eine konzertkarte für U2 unters volk zu bringen. zwei fragen (wie teuer, wann gehts los) reichten, um meine abendplanung (auto waschen und saugen, einkaufen, laufen, krimi lesen) auf den kopf zu stellen und halt lieber zu U2 zu gehen.
und was ein schöner abend es wurde, snow patrol waren klasse, der sänger schien richtig spaß zu haben. die bühne, die show, die musik von U2 waren toll, obwohl unsere plätze knapp unterm dach waren und die jungs unten hauptsächlich von hinten sahen (360 grad heißt die tour- und die bühne wird rundum von den zuschauern umrahmt). sitzplätze für 40 euro, dafür war die stimmung doch ziemlich gut. ich würde mal schätzen, dass ich 2/3 der lieder kannte, viele viele gute dabei! internetverbindung war teilweise etwas schwach, so dass es mit viel twittern irgendwie nix wurde. und es hat mich sehr gefreut stefan kennen zu lernen, wie schön, dass man sich mit nahezu fremden menschen (viel getwitter war da bisher nicht gelaufen…) so gut unterhalten kann.
tja, und selbst mit wartenden menschen am bus kann es noch nett werden. der nebenmann und ich stimmten schnell darin überein, dass es schlimmer sein könnte, so mit regen und sturm und kälte auf den bus warten zum beispiel. und das muss man jetzt einfach mal so stehen lassen.
eines hat allerdings gefehlt heute abend: die vorfreude! eigentlich muss man doch wochenlang eine konzertkarte an der pinnwand hängen haben, den tag rot im kalender ankreuzen, stundenlang die musik vorher hören und sich einfach drauf freuen. keine chance, den ganzen tag habe ich geschafft, neue praktikantin bekommen, schnell nach hause um pulli und essen zu holen, und hin zum konzert. und schon gings los.
habe ich wirklich geglaubt ich ziehe das durch? 5 tage am stück nicht arbeiten und nicht wegfahren? nur gammeln und „sachen erledigen“
ich hatte mir ja schon ein tolles ferienprogramm überlegt, aber heute morgen innerhalb von ein paar stunden komplett über den haufen geworfen. heute abend innerhalb von 15 minuten rucksack gepackt, ab morgen werde ich den rothaarsteig entlang wandern. wie lang, das steht in den sternen, erst dienstag muss ich wieder arbeiten. also mal sehen, was das wetter, die kondition und mögliche mitwanderer dazu sagen und wann ich wieder auftauche.
ich bin selten so unvorbereitet in einen urlaub gestartet. über twitter gabs im laufe des vormittags schon ein paar tipps, im buchladen habe ich schnell einen wanderführer erstanden, im supermarkt ein bisschen verpflegung für unterwegs, die nachbarin kümmert sich um den briefkasten, mit einem griff hatte ich manuel andrack’s buch „du musst wandern“ eingepackt, das ich zwar schon kenne, das ich aber gerne noch mal lesen werde, weil er unter anderm vom rothaarsteig schreibt und weil zum anderen eine widmung von ihm vorne drin steht :-)
das iphone hat das update und dieses wahrscheinlich viel zu teuer geocaching app, aber ich will natürlich schätze am wegesrand, finden obwohl ich jetzt nicht die zeit zur recherche habe. ich hoffe, ich kann das ding so einstellen, dass es piept, wenn ein cache in der nähe ist… ich habe musik und hörbücher ebenfalls drauf, ich verzichte auf eine kamera, und weiß noch nicht, ob ich online sein will den tag über oder ob ich mal eine richtige pause einlege. es kommt auf die situation an. ich mache mir schon ein bisschen sorgen, dass ich zu einsam und allein da durch strömenden regen stapfe, dann ist online sein vielleicht ein kleiner trost und aufmunterer. vielleicht verzichte ich aber auch komplett und gebe nur abends ein lebenszeichen von mir. mal sehen.
es ärgert mich schon ein bisschen, dass so vieles andere doch wieder liegen bleibt. dass ich eine verabredung absagen musste, noch länger auf einen ordentlichen küchentisch und neue lampe für die küche warten muss, noch mehr mahngebühren in der bücherei anfallen, ich nicht 5 kinofilme in 5 tagen sehen werde, und so einige sehenswürdigkeiten und hochseilgärten und caches im ruhrgebiet noch länger auf mich warten müssen.
aber wozu brauche ich einen küchentisch, wenn ich eh fast nie zu hause bin? wenn ich die bücher nur lange genug behalte, können die von den gebühren vielleicht ein komplett neues buch kaufen. die hochseilgärten laufen nicht weg. und ich weiß, dass es mir einfach nur gut tun wird. alles wichtige auf dem rücken dabei zu haben, frische luft und bewegung den ganzen tag, pure freiheit, und am abend ein warmes bett und ein kühles bier.
mir erscheinen die tage im sommer irgendwie doppelt so lang wie im winter. selbst wenn man lange arbeitet, überstunden macht, danach ist immer noch zeit wirklich was zu unternehmen und den tag zu einem guten abschluss zu bringen. besser als nur mit schokolade&sofa&buch.
raus in die sonne und bewegen, den ein oder anderen cache einfangen, noch ein eis beim händler des vertrauens um die ecke mitnehmen, um 11 noch immer noch keine socken zu brauchen und auch jetzt um halb 11 ist es noch nicht wirklich dunkel sondern der himmel über lirich schimmert samtig-blau.
also von mir aus könnte es so bleiben die nächsten wochen. dann ein bisschen goldener herbst, und dann legen wir wieder los mit frühling!
demnächst ist ja europawahl. heute kam die benachrichtigungskarte und ich guckte ganz gespannt auf die adresse des wahllokals, ist ja meine erste wahl in oberhausen. hm. meine straße, ich seh das gebäude vom fenster aus. die sparkasse. wahllokal sparkasse? ist so was erlaubt? was zahlen die für diese werbung zum einen auf allen liricher (und wer weiß wo noch) wahlbenachrichtigungskarten und die (hoffentlich) zahlreichen besucher am 7. juni? ich finde ja ein wahllokal in einem gebäude besser, wo man sonst nicht unbedingt reinkommt. schule oder kindergarten oder so. aber egal. ich kann notfalls um 5 vor 6 an dem abend noch rüberschleichen und meine stimme abgeben. übrigens, ab montag geht der wahlomat online, zum testen, wenn man den wählen sollte. denn wählen gehen ist wichtig!
termin 2)
jetzt, wo ich dasrwo-stadion kenne, muss ich unbedingt noch ein anderes highlight von oberhausen kennen lernen, das ebertbad. deswegen habe ich ganz spontan eine karte für kommenden donnerstag gekauft. für heinz becker bzw gerd dudenhöffer. den wollte ich immer schon mal live sehen, er ist einer der größten comedians wo gibt. kein weihnachten ohne die legendäre heinz-becker-weihnachtsfolge, die ich zwar so gut wie komplett mitsprechen kann aber auch im mai drüber schepp lachen kann.
hier eine kurzversion für euch:
und eine längere fassung, in leider trauriger qualität:
heute war einer von diesen tagen. regen, überstunden, stau, genervt. abends auf der suche nach ablenkung. ich wollte keine menschen sehen, kino zu passiv, im fitness-studio die falschen kurse, fürs laufen 100 ausreden, einfach nur fahrrad-fahren doof.
statt dessen: über google earth ein paar caches rausgesucht, koordinaten ins gps-gerät übertragen, aufs fahrrad gesetzt, losgefahren. und zack!
bewegung, frische luft, natur, erfolgserlebnisse, plötzlich kam tatsächlich auch noch die sonne von irgendwo her und hat die industriekulturellen kleinode in rostrotes licht getaucht. den ersten travelbug gefunden und mit nach hause genommen. zwei wundervolle orte in oberhausen entdeckt, die ich ohne die caches nicht so schnell besucht hätte. den jungle wahrscheinlich nie ;-) das gefühl wiederbekommen, dass oberhausen doch nicht so schlecht ist. dass es tolle menschen hier geben muss, weil sie einem an so schönen orten schöne schätze verstecken.
alleine cachen macht lange nicht so viel spaß wie in der gruppe, aber für heute abend war es eins: genau das richtige.
und den euro für frust-schokolade habe ich übrigens wieder mit nach hause gebracht und ins sparschwein geworfen. schlechte laune ist verschwunden!
bei manchen sachen weiß man irgendwie ganz genau, dass man sie lieben wird, sobald man sie einmal ausprobiert, nur manchmal dauert es was länger bis man durchstarten kann. so ging es mit dem geocachen. ich wollte das immer mal ausprobieren aber irgendwie kam es nie dazu.
vor zwei wochen wurde ich dann endlich mal von zwei erfahreneren cachern mitgenommen, in den märchenwald nach bocholt, und ich wusste sofort- das isses! obwohl wir an dem tag den cache nicht gefunden haben sondern die suche an der 7. von 10 stationen abbrechen mussten. und ich beim finden der einzelnen hinweise auch eher blind war.heute dagegen ein voller erfolg! eigenes gps-gerät, den märchenwald fertig gemacht, einen drive-in in sekunden gefunden und in der bocholter innenstadt noch einen letzten auf dem (nicht so ganz direkten) weg zur eisdiele geknackt. und den märchenwald-final habe auch ich gefunden ;-)
es ist einfach wunderbar in der natur unterwegs zu sein, fast so etwas wie ein abenteuer zu erleben, rätsel zu lösen, mit netten menschen unterwegs zu sein, frische luft, ein paar kekse zu genießen, auch bei wirklich schwer versteckten hinweisen nicht den mut zu verlieren. in einer minute den owner zu verfluchen a la „der hinweis ist weg und der kümmert sich nicht“ und in der nächsten minute ein „war ja klar, dass wir das ohne probleme finden“.
und auf ebenso wunderbare weise kann man das geocachen zuhause am computer vor- und nachbereiten. ideen finden für die nächsten touren, google earth suchen, foren schnickschnack, rätsel recherchieren und all die exquisiten verknüpfungen für alle schon bestehenden spielereien auzutesten.
[dieser bericht wäre eigentlich viel besser wenn nicht nebenher eine welt-folge von dittsche laufen würde. sowas habbich noch nich erlebt. ich werde ein anderes mal mit mehr konzentration bloggen]
das einzige was ich nicht mag am geocachen: die millionen von mücken, die auf mich niedergingen im märchenwald…
der redakteur der rheinischen post sagt eigentlich das selbe wie ich in seinem artikel, nur ein bisschen anders. wahrscheinlich darf er keine phrasen wie „magische momente“ benutzen… eigentlich übernehme ich keine texte komplett von anderen, aber hier geht es um was besonderes!
Das beste Publikum der Eishockey-Welt
VON CHRISTIAN KURTH – zuletzt aktualisiert: 16.04.2009 – 10:12
Düsseldorf (RPO)Für einen Moment fühlte es sich an, als stünden die 13.376 Zuschauer nicht im ISS Dome, sondern an der Brehmstraße. Es waren nur noch wenige Minuten zu spielen im finalen Finale um die deutsche Eishockey-Meisterschaft, als sich das selbsternannte beste Publikum der Welt zurückmeldete.
Die Düsseldorfer EG lag mit 2:4 gegen die Eisbären zurück, nur ein Wunder hätte den Metro Stars noch helfen können. Die DEG-Fans reagierten weder mit wütenden Anfeuerungen, noch mit Schmährufen gegen den Gegner. Die DEG-Fans feierten ihre Mannschaft. Die Ostkurve stimmte die Düsseldorf-Hymne an. Die Fans feiern die „schöne DEG“. Eine Gänsehaut-Atmosphäre, in der selbst die euphorischen Berliner Fans kurz innehielten. Es war wie einst an der Brehmstraße, an der die DEG acht Meisterschaften gewann.
Diese Stimmung stand eins zu eins für die bemerkenswerte Leistung einer Düsseldorfer Mannschaft, die mit Beginn der Play-offs den Schalter umgelegt hatte. Im Viertelfinale wurde der rheinische Rivale aus Krefeld nach dramatischen sieben “Straßenbahn-Derbys“ in den Sommerurlaub geschickt.
Der Tabellenzweite der regulären Saison aus Hannover musste dann im Halbfinale dran glauben, weil sich die DEG trotz diverser Rückschläge und Rückstände nicht kleinkriegen ließ. Mit sagenhafter Moral gelang in Spiel fünf auswärts der nächste große Coup.
Die Triumphe über Krefeld und Hannover brachten Teamgeist und Zuversicht. Und sie weckten vor allem die Stadt auf, in der sich der „ältere“ Teil der Bürger an packende Brehmstraßen-Derbys gegen die Kölner Haie erinnert.
Im Finale kamen nun die übermächtigen Eisbären aus Berlin, denen die Buchmacher so niedrige Quoten verpassten, dass es sich nicht mehr lohnte, zu setzen. Und wieder fand die DEG eine Lösung. Mannschaft, Trainer und Umfeld rückten noch enger zusammen. Sie taten genau das, was man gegen Stärkere tun muss: das Kollektiv nutzen, Siegeswillen entwickeln. Der Erfolg in Spiel zwei weckte Hoffnungen.
Für den Meistertitel hat es letztlich doch nicht gereicht. Aber die DEG hat etwas gewonnen, was womöglich viel mehr Wert besitzt. Sie hat das beste Publikum der Welt zurückgeholt. Es ist zu hoffen, dass sich sowohl Spieler als auch Fans zu Beginn der kommenden Saison erinnern – erinnern an tolle Play-offs im März und April 2009. Dann fühlt es sich vielleicht wieder so an.
ich bin noch ganz gerührt. und erfreue mich an 5 blaulichterchen, die mir zwar den schlaf rauben, aber symbole sind für freundschaft und kommunikation und teilhabe am weltgeschehen.
gestern war ja der große tag. der telefon-mensch hatte sich angesagt! zwischen 8 und 16 uhr! vor ein paar tagen schon hatte ich ein postpaket mit diverser hardware bekommen, jede menge kabel, stecker, erklärungen und beschreibungen. ich hatte das olle telefon bereit gestellt und den akku schon mal aufgeladen. in den startlöchern sozusagen.
ich hatte mir arbeit mit nach hause genommen, hatte mit dem telekommunikationsmechaniker eigentlich erst nach dem mittagsschläfchen gerechnet- doch gegen 10.15 uhr etwa war das ganze theater schon vorbei! er kam, schraubte, ging in den keller, kam wieder zurück, drückte noch ein paar knöpfchen, mehr blaue lämpchen leuchteten, ich musste unterschreiben, er ging. und machte die tür hinter sich zu. wie eine fata morgana irgendwie. ich musste die arcor nummer anrufen und einen 135-stelligen code eingeben, musste ein wenig warten- und dann funktionierte es tatsächlich. ein segen der menschheit.
festnetztelefonie.
zum glück gibts ja handys um mal eben in alle richtungen zu checken, und es funktionierte! 0208er nummer! und es hat auch nur 72 tage gedauert!
den gestrigen abend habe ich eigentlich nur mit telefonieren verbracht, und teilweise gleichzeitigem internetten, so flatrates müssen bis ins letzte ausgenutzt werden, und manche sachen macht man einfach nur, weil man kann. auflegen und direkt noch mal anrufen, weil ein „was ich dir noch sagen wollte“ eingefallen war. am telefon hören „ich hab dir gerade ne mail geschickt, ist die schon da?“ festnetzflatratetelefonie!
heute habe ich erst einen anruf geschafft, weil ich so spät nach hause kam (yoga!) aber für morgen stehen große pläne an. warum sollte ich jemandem eine mail schreiben um meine neue nummer mitzuteilen? ich kann doch anrufen! arcor soll jetzt schließlich bluten, 72 tage und unfassbarer kunden-nicht-service müssen bestraft werden. wer also gerne mal angerufen werden möchte, sollte mir eine nachricht mit der festnetz-telefonnummer zukommen lassen, ich melde mich (am besten schokoladen-seiten [at] web [punkt] de)!
eigentlich bin ich ja nicht der foto-safari-mensch, foto-blogs lass ich auch andere machen. aber dieses wochenende hat es sich wirklich gelohnt, die kamera mitzunehmen, solche bilder vom winterlichen ruhrgebiet gibts nicht so oft. bin auch ganz erledigt heute abend von all der frischen luft, dem schlittenfahren und auch noch fitness-studio hinterher.
eisbrecher am rhein-herne-kanal in oberhausen
im nordsternpark in gelsenkirchen
und die schurenbachhalde bei essen
war das jetzt eigentlich job oder privat? wohl beides…
ich wollte mal den stand der dinge mitteilen- die wunderbaren konversationen zwischen mir, dem arcor-laden und arcor selber sollen keinem vorenthalten werden. (@blui, ich wollte mich die ganze zeit ja schon bei dir gemeldet haben, habs aber nicht geschafft…)
voraussichtlicher start von festnetz und internet soll nun angeblich der 2. februar sein (man mag sich erinnern, am 22. november habe ich den antrag unterschrieben!). an diesem tag werde ich von 8 uhr bis 16 uhr auf einen techniker der telekom (!) warten, der wahrscheinlich nur ein knöpfchen drückt und wieder verschwindet. auf meine frage, ob der mich kurz vorher denn anrufen könne, ich wäre innerhalb von 10 minuten von der arbeit an der wohnung und müsste dann nicht den ganzen tag hier rumsitzen, kam nur: „tja, wenn der techniker klingelt, und es macht ihm keiner auf, dann fährt der wieder“. also ende des diskussion.
es stand kurzzeitig zur debatte, ob ich überhaupt bei diesem unfähigen haufen bleiben möchte. auf die frage, was ich denn für optionen hätte, sagte arcor: „entweder bis zum 2. februar warten oder kündigen“. der arcor-shop daraufhin zur arcor-frau: “ aber dann verlieren sie doch die kundin?…“ [oho, welche denkleistung!!]. darauf arcor: „es wäre nicht die erste kundin, die wir aus solchen gründen verlieren!“ wie bitte? solchen leuten soll ich jetzt jeden monat geld geben?
letztendlich bin ich aus resignation bei dem vertrag geblieben, weil ich ohne festnetz nicht sein möchte und es wohl bei jedem anbieter so ein chaos ist und kundenservice sowieso nirgends existiert. ich habe mir ein iphone geholt und einen stick dazu und bin nun wenigstens online (von all den anderen freuden dieses wunderbaren wenn auch viel zu teuren spielzeugs ganz zu schweigen). und sobald arcor hier den dienst antritt, werde ich die beiden flatrates so was von ausnutzen, dass arcor so richtig blutet!
und jetzt, wo ich online bin, frage ich mich, wie ich die letzten wochen hier überhaupt nur überlebt habe? offline leben, das geht ja gar nicht mehr…
nachdem ich jetzt noch mal diverse firefox updates, mircrosoft und IE updates, itunes updates und was weiß ich gemacht habe, noch mal divereses deinstalliert und alle verfügbaren häkchen, kreuzchen und sternchen wahllos verändert habe, und noch weitere wertvolle forentipps bekommen und befolgt habe, habe ich wie durch ein wunder die richtige kombination gefunden.
das iphone funktioniert!
und dazu ist wochenende, die sonne scheint und ich wage mich jetzt schnell vor die tür, nahrung einkaufen und fotos von den eisschollen auf dem rhein-herne-kanal machen- und dann verbringe ich den rest des wochenendes auf dem sofa mit dem neuen „telefon“. dafür, dass ich früher die war, die eine telefonzelle mit sich rumgeschleppt hat, habe ich mich glaube ich gut entwickelt.
auf arcor warte ich im übrigen bis zum 2. februar! also mindestens… aber das ist eine andere geschichte und von der lasse ich mir nicht die laune verderben!
chikatze hatte da glaube ich ein gutes händchen beim zulosen der wichtelpartner, jedenfalls hat mir mein wichtel eine große freude gemacht. mit schokolade aus der schweiz und einer genialen geschichte dazu. klasse! danke an die wichtelin und an die organisatorin, leider ist jetzt nur zeit für einen kurzen eintrag, fotos vom geschenk (bevor es im magen verschwindet…) und vom einpackpapier kommen demnächst. dann verlinke ich hier auch nachträglich noch, schaffe nicht mal das jetzt wirklich. bis dahin freue ich mich offline weiter.
zum ersten mal seit juni habe ich 5 tage am stück gearbeitet, jetzt 2 tage frei und darf damit verdient von einem wochenende sprechen! jippi!
außerdem habe ich heute mein wichtelgeschenk von der post abgeholt, kam aus der schweiz! und mit speziellem chitime wichtel papier eingepackt. ich freu mich aufs aufpacken morgen früh und ich hoffe ich komme dazu, fotos zu machen und hoch zu laden.
und zusätlich kommt noch, dass ich das kostenlose internet in der stadtbibliothek von oberhausen entdeckt habe! leider machen die immer schon um 18.30 zu, aber das ist wirklich nur ein kleines problem. und es sind jetzt auch nur noch maximal 2 wochen bis alles zuhause funktionieren sollte. andere zählen die tage bis das christkind kommt, ich warte auf den internet-anschließer :-)
aber warum sieht wordpress wieder mal komplett anders aus? und der google reader auch? und ich habe eh das gefühl, ich verpasse total viel in der online welt. aber ich über mich in geduld. und nehme aus der bibliothek wieder mal einen stapel bücher mit. seufz.