Die Schokoladen-Seiten des Lebens

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Archiv für die Kategorie ‘3mal’

3x(6)

Verfasst von schokoladenseiten am 14. Juli 2009

in der kleinen serie zum drei mal gedanken machen geht es heute um den mond. ich wäre ja gerne astronautin geworden, ich fürche aber, jetzt ist es zu spät dafür. weltraum-tourismus wird nicht mehr lange auf sich warten lassen, vielleicht ist das schon noch eine option. bis dahin bleibt mir nur, euch die folgenden 3 tipps zu geben:

1) das buch „space“ von james a. michener

eins von den büchern, das einem in der bücherei wie zufällig in die hände fliegt. und bis zur letzten seite nicht abgesetzt werden kann… in einer der buchtauschbörsen in neuseeland tauchte es wieder auf, und inzwischen besitze ich mein eigenes exemplar. noch ungelesen, aber ein unverzichtbares stück besitz. fiktive figuren werden dabei begleitet, die  entwicklung der raumfahrt voran zu treiben. ingenieure, politiker, testpiloten, wissenschaftler- wie wichtig sie alle waren, bis neil tatsächlich den kleinen großen schritt gemacht hat. selten waren 800 seiten buch packender!

2) der film „im schatten des mondes“

in einem wunderbaren kleinen kino in christchurch zum ersten mal gesehen, 95 minuten mit offenem mund dagesessen, mit seligem lächeln das kino verlassen und den ganzen tag traumwandlerisch durch die welt gelaufen. der film basiert auf interviews mit den menschen, die bisher auf dem mond standen. die jahrzehnte später noch mit leuchtenden augen von ihren erlebnissen erzählen. unglaubliche bilder, atemraubende geschichten. sehr persönlich, sehr nah dran. und man erfährt, wer als erstes auf dem mond gepinkelt hat… für dieses dvd hätte ich jeden betrag der welt bezahlt, ein kostbarer besitz ist sie geworden. film website

3) der schönste mond auf erden

der hängt nämlich im moment in oberhausen im gasometer. 25 meter im durchmesser, in unserer 100 meter hohen tonne. umgeben von anderen planeten, von echtem mondstaub, modellen und raketen, und und und. wunderbarerweise ist es beruflich unvermeidlich, die ausstellung alle paar wochen mit journalisten zu besuchen, und ich habe noch längst nicht genug. noch bis anfang januar- geht hin!

ps: die reportage über wernher von braun heute im zdf war auch interessant, und ich werde nie nie nie den moment beim sternegucken in neuseeland vergessen, als wir die ringe des saturns durchs teleskop betrachtet haben…

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3x(5)

Verfasst von schokoladenseiten am 31. Mai 2009

aus aktuellem anlass mal drei gedanken zum thema hunde. und gleich zu anfang das geständnis, dass ich hunde lieber mag als katzen, also generell. liebe katzen-menschen, bitte fühlt euch nicht verprellt, es ist halt einfach so…

1) als kind hatte ich einige haarsträubende geschichten mit hunden, die eine ganz tief sitzende angst und abneigung zu hunden ausgelöst haben. unsere nachbarn haben weiße schäferhunde gezüchtet, die mit freuden immer dann über die straße geschlichen sind, wenn ich aus der schule kam. freunde der familie hatten ihren hund im klo eingesperrt, weil der besuch nicht mochte. irgendwann hat er sich befreien können und mich erst mal 10 runden um den kaffeetisch gejagt. „urlaub auf dem bauernhof“ war immer ganz toll, nordsee und österreich sind aber auch durch diverse biss- und schürfwunden (durch weglaufen und dabei hinfallen…) in erinnerung geblieben. trauma hund!

2) irgendwie hat es sich mit der zeit gegeben, auch wenn ich nicht weiß woran es lag. ich habe freundliche hunde kennen gelernt, die vielleicht einfach gut erzogen waren. weniger angst, die die hunde demnach auch nicht riechen konnten. ein guter kreislauf. in neuseeland habe ich einige sehr nette hunde kennen gelernt, mit denen auch über länger zeit im selben haus gewohnt und so, so dass ich inzwischen bei dem punkt angelangt bin, wo ich selber gerne einen hund hätte. und nicht so einen piepsenden fürs handtäschchen sondern einen großen, mit dem man den strand entlang toben kann, der jeden tag stundenlange spaziergänge erwartet und einbrecher vertreibt. ich habe sogar schon über namen nachgedacht!

3) allerdings ärgere ich mich zurzeit über jene schlecht erzogenen hunde, die es auf jogger und geocacher abgesehen haben. vor denen ich keine große angst mehr habe, wohl aber respekt, wenn sie ihre spielzeuge fallen lassen und in rasendem temp auf einen zu rasen. während der besitzer ihn piepsend bittet doch zurück zu kommen. ich als hundebesitzer würde mich dann bei den opfern auch entschuldigen, auch wenn der kleine nur spielen wollte, nur zähne fletschend vor einem gestanden und nicht zugebissen hat, rechtzeitig abgebremst hat. da gehören also immer zwei erzogen, hund und mensch. oder einfach mal eine leine, wenn da noch andere unterwegs sind.

wuff.

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3x(4)

Verfasst von schokoladenseiten am 8. April 2009

ein wichtiges wort im moment in meinem kopf: gleichgewicht. prädestiniert für meine kleine 3x-serie.

1) funktionieren und abschalten

ich habe einen job, der spaß macht. einen vertrag in einem fitnessstudio, mit dem ich äußerst zufrieden bin. so langsam wird es was mit kontakt in oberhausen und umgebung, mit leuten treffen und aktionen unternehmen, da ich keine 12-stunden-bürotage mehr habe, kann ich endlich auch wieder ein restleben haben und genießen. noch dazu der frühling! alles wichtig, alles schön, ich bin zufrieden.

aber an einem abend wie heute merke ich, wie wichtig es ist, einfach mal nichts zu tun. die wohnungstür zwischen mir und der restlichen welt verschlossen. ein bisschen lesen, was essen, noch einen tee, ein bisschen hörbuch und dabei leichtes aufräumen (leicht im sinne von kein großer frühjahrsputz!), telefongespräch auf 5 minuten maximieren. am ende nichts zählbares unterm strich, nicht wissen, was man gemacht hat, aber es war einfach mal wieder wichtig einen gang runter zu schalten, zu gammeln, nichts zu tun. ein abend reicht aber auch, morgen bitte wieder vollgas!

2) online und offline

das web ist endlos. es gibt unendlich viele punkte, die ich für mich selbst recherchieren will, kennen lernen, erschmökern. eine unendliche liste an ideen, die mir beruflich dienen sollen, für die tagsüber keine zeit zum erforschen ist, die mich so interessieren, dass ich mich auch in der freizeit damit beschäftigen möchte. kommunizieren, mitteilen, diskutieren, geht so einfach übers web. durch flatrates und iphone jederzeit und überall.

aber das gleichgewicht kommt dann, wenn mal alles ausbleibt. ausschalten (oder nicht einschalten) ist doch so einfach! dann hat man vielleicht ein paar hundert twitter-botschaften verpasst, aber wenn mir jemand etwas mitteilen möchte, dann wird er wege finden, dass ich das auch mitbekomme. eine freundschaft vergeht nicht, weil ich einen blogeintrag nicht mitbekommen habe und er jetzt im wust der anderen wortberge vergraben wird. an der arbeit werkle ich an so vielen baustellen, wenn die zeit kommt, findet sich auch zeit und raum für die notwendige informationsfindung. ein eishockeyspiel im stadion ist nicht vergleichbar mit einem liveticker oder einem webradio. aber die stehplatzkarten für die DEG sind äußerst limitiert. und dann ist die online welt halt der große retter (irgendwo musst ich ja noch unterbringen, dass wir im finale sind…)

3) beim yoga

ganz konkret- wie schwer ist es manchmal beim yoga das gleichgewicht zu halten! übungen, die lächerlich einfach aussehen. nach 5 sekunden ist es vorbei. zwischen all den kriegern, kamelen und sonnengrüßen sehnt man sich danach, einfach auf dem rücken liegen zu dürfen. maximale berührungsfläche zwischen körper und boden. und maximale zufriedenheit, durchgehalten zu haben, nur gewackelt aber nicht umgestürzt, konzentriert dem körper meinen willen aufgezwungen, die gewissheit, dass es bei der nächsten stunde wieder etwas leichter sein wird und sich der körper noch etwas weiter biegen werden lässt.

ich habe dieses gleichgewicht noch nicht in allen ebenen erreicht. aber ich bin auf einem guten wege. wenn ich also untergetaucht scheine, man nichts von mir hört- dann befinde ich mich nur gerade in der anderen waagschale!

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3x(3)

Verfasst von schokoladenseiten am 28. Februar 2009

das thema kino ist ja schon ein weites feld, da gäbe es (oder wird es noch geben) viele 3er-listen zu erstellen. anfangen möchte ich generell mit 3 mal kinotradition.

1) damals, während dem studium. ich hatten einen kellner-job in einem langweiligen restaurant, wo jeden sonntag mittag die gleichen leute an den gleichen tischen saßen und von den immer gleichen speisekarten bestellt haben. irgendwann ergab sich die tradition, dass ich mich nach dem dienst immer mit einer freundin getroffen und das sonntags-trinkgeld immer umgehend ins kino getragen habe. je nach ertragslage gabs eis oder popcorn oder auch mal beides. reine blockbuster-filme, es war auch eigentlich egal was lief, hauptsache kino.

2) in wellington. mein mitbewohner A. arbeitete im kino. reines freak-programmkino, und das lief nicht wirklich gut. also war immer platz für uns mitbewohner und sonstige freunde. kaffee, eis, popcorn gratis dazu. und der kinobesitzer zahlte für A. (und uns andere) auch noch das taxi nach hause. zum teil paradies, zum teil hätte ich für die filme nie im leben geld ausgeben wollen!

3) eine hoffentlich werdende tradition: kino im filmforum am dellplatz in duisburg. heute zum ersten mal da gewesen und gleich begeistert. ein schönes kino, gute filmauswahl, akzeptable reklame-menge, bequeme sessel, faire preise (5 euro!), angenehme nähe zu meiner wohnung, anscheinend unstressige parkplatzsituation, kneipen rechts und links. ich habe die nächsten filme schon fest eingeplant!

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3x(2)

Verfasst von schokoladenseiten am 23. Februar 2009

heute gehts hier um 3 mal schiffe gucken

dafür gibts zwar viele tolle stellen, aber ich meine jetzt mal die in der nähe von meiner jeweiligen wohnung. zeitliche reihenfolge diesmal, nicht unbedingt eine qualitative.

1) in düsseldorf

am rhein aufm mäuerchen sitzen, bierchen dabei trinken, frachtern mit autos oder mit holländern drauf beobachten. ab und an mal ein ruderer, ein segler, die kirmes-fähre, immer bewegung aufm rhein. (und ab und an, wenn et huhwasser kütt, nimmt sisch der vater rhein ein paar kölner mit, die dann am schlossturm vorbei schwimmen, aber das ist eine andere geschichte)
2) in wellington

beim frühstück im garten, blick auf die ganze stadt und die bucht. kleine fähren nach day’s bay, große fähren zur südinsel. yachten, tanker, aber immer wieder die fähren von interislander. die aussicht gabs auch beim gemeinsamen grillen oder beim gläschen wein mit den mitbewohnern. (peter sarstedt würde singen: I know where you go to my lovely | When you’re alone in your bed | I know the thoughts that surround you | ‘Cause I can look inside your head)

3) in oberhausen

am rhein-herne-kanal, aktuell bei mir umme ecke. da ist eine schleuse, und es ist immer wieder unglaublich faszinierend, den frachtern beim sinken und steigen zuzugucken. auf der brücke macht auch jeder automatisch eine pause, ob mit fahrrad, hund, kind oder ipod. bisher war es immer zu kalt um das ganze mal mit bier zu genießen. aber das wird mein lieblingsplatz im sommer werden. und dann wirds irgendwann auch ein lied dazu geben.

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3 x (1)

Verfasst von schokoladenseiten am 15. Februar 2009

ich starte mal eine neue serie namens 3 x. zu diversen themen kommen 3 beispiele. oder so ähnlich. mich hat der arbeitsstress voll gefangen, deswegen gibts jetzt eher schokostreuselchen als ganze 300g tafeln. also das erste 3x thema heißt:

3 x schwitzen

die 3 mal in meinem leben, wo ich am meisten geschwitzt habe:

1) die erste tae bo stunde
im fitness studio in südhessen damals (Herbst 2001), ich war begeistert, aber den fußboden konnten sie danach erst mal durchwischen…

2) eine busfahrt auf gozo
teil des maltaurlaubs im sommer 1996. wir kamen von der fähre und fuhren mit einem proppevollen linienbus von dem hafen zur stadt. ich stand im gang und an allen seiten lief die brühe

3) der erste tag in loreto
im september 2008. ich hatte ja nach dem winter in neuseeland den hochsommer gesucht, gewollt und in in meinem geliebten mexico gefunden, aber so wie in loreto, das war dann doch ein bisschen viel. da half nur noch kühles bier und ohne bewegen auf dem bett vor der klimaanlage liegen.

die gedanken kamen mir übrigens heute bei der tae bo stunden in oberhausen. die spreu hat sich sozusagen dabei vom weizen getrennt, es haben bestimmt 10 leute in den ersten 20 minuten wieder den kurs verlassen, und auch sonst war eher schwächeln angesagt. ich würde mich jetzt nicht als die tae bo königin bezeichnen. aber auf jeden fall weizen und keine spreu!

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