Heute abend geht es darum, die selbe überschrift bloggen zu können wie bei meinem allerersten eintrag. die haie sind heute zum derby bei der DEG und es geht um mehr als nur ein paar punkte.
Papsend dazu habe ich gestern im buchladen etwas gesehen, wo ich mal wieder nicht widerstehen konnte. ein kleines gelbes büchlein namens „Streit am Rhein – Das Buch über Köln und Düsseldorf“. der inhalt ist kurz beschrieben und zitiert: „Seit Jahrhunderten herrscht zwischen Köln und Düsseldorf eine tiefe Feindschaft – beim Bier, im Karneval, beim Sport. Die knapp 40 Kilometer zwischen den beiden Städten haben eine Kluft ins Rheinland gegraben, die von Kölnern wie von Düsseldorfern liebevoll gepflegt wird.“
es finden sich ein vergleich zwischen Köln Arena und LTU Arena, auflistung aller stadtviertel mit einwohnerzahl und fläche, mottos im karneval, zitate von rubens bis heine, rezepte für kölner sauerbraten und düsseldorfer senfrostbraten, etc etc. also ein völlig sinnloses aber wunderbares buch.
und während draußen ein sturm tobt, wir die fischfrikadellen heute abend erwarten, summen wir ein kleines Liedchen:
Et jitt en stadt, ja die wird köln jenannt,
die liescht och am rhing,
dat is jar nit schlimm.
doch jedes jahr, wenn et huhwasser kütt,
nimmt sisch der vater rhein ein paar kölner mit.
… und dann stehen alle düsseldorfer am rheinufer,
beobachten, wie das hochwasser steigt und steigt, lure, wat da so
alles vorbeitreibt: so große baumstämm’, ne küttel von vorjestern,
… aber plötzlich: wat schwimmt denn da? wat ist dat denn???
ja, dat is doch…
da schwimmt ne kölner, da schwimmt ne kölner,
da schwimmt ne kölner am schlossturm vorbei!
da schwimmt ne kölner, da schwimmt ne kölner,
da schwimmt ne kölner, vielleicht sind es auch zwei!
Mitfiebern unter Antenne Düsseldorf oder bei WUNSCHKLANG.



