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Einen an der Klatsche

Verfasst von schokoladenseiten am 15. Oktober 2006

So behandelt man keine Stammgäste, und eigentlich dürfte man nicht mehr hingehen…Die Rede ist vom Cafe Klatschmohn, noch relativ neu, aber es hat sich für Tanja und mich inzwischen zum samstaglichen Stamm-Cafe entwickelt. Für Milchkaffee und Cappucino oder auch mal grünen Tee, immer gibts einen Lebkuchen oder sonstigen Keks dazu, man kann stundenlang über einem Getränk sitzen, ohne dass einem noch was aufgedrängt wird, Sonne, Ruhe, zentral doch abseits der Hektik. Absolut faire Preise!
Aber kann man nach all den Sams- und Feiertagen nicht ein bisschen Behandlung als Stammgast erwarten? Wir waren gestern wieder mal mehr oder weniger die einzigen Gäste, wir wurden zwar nicht wie üblich von der itailenischen “Chefin” (?) bedient, aber sie hat uns gesehen – aber kein nettes grüßen, kein na, auch wieder da, kein wie gehts, kein gar nix, als hätte sie uns noch nie gesehen. Das Bezahlen am Tresen hat eine Kollegin der “Chefin” erledigt, die Chefin hat nicht mal ein Wort gesagt, als wir uns verabschiedet haben. Das war dann sogar schon unhöflich, ob Stammgast oder nicht.

Beim “Erfinden” des Klatschmohn wurde ziemlich viel richtig gemacht – aber über die Behandlung von Gästen und wie man diese langfristig an sich bindet – da müssen die Damen dort noch einiges lernen!

6 Antworten zu “Einen an der Klatsche”

  1. tanja sagte

    ja und wieder die antwort hierzu:
    Das könnten WIR viel besser machen!!!
    also leute, sucht ein gut gelegenes lokal! :)

  2. Steffi die Erste sagte

    Wollt Ihr nicht das lahmarschige Cafe hier in Heidelberg übernehmen, damit wir armen Zivilangestellten auch mal an Amifeiertagen einen gescheiten Kaffee und was Schönes zu essen kriegen? :)

    Jaja, ein Stammgast ist auch nicht mehr soviel wert wie das mal üblich war…

  3. Erika Lustenberger Chefin des oben erwähnten Cafe Klatschmohn sagte

    Mal abgesehen davon, dass man eine solch negative ” Kritik” (weshalb eigentlich) ?) nicht ins Internet stellt, warum bringen Sie Ihren Ärger über unser
    angeblich so unfreundliches Verhalten nicht direkt beim “Verursacher” an?
    Vielleicht war es nur eine Unkonzentriertheit oder unbeabsichtigte Gedankenlosigkeit, auf jeden Fall keine beabsichtigte Unfreundlichkeit. Wir freuen uns über unsere Stammgäste. Von denen es mehr gibt als Sie denken.
    Manchmal erkennt man diese als solche auch erst beim 7. oder 8. Besuch.
    Ausserdem hat auch nicht jeder Mensch ein gutes Gedächtnis. Also ein Vorschlag zur Güte: Ich lade Sie und Ihre Freundin auf ein “Erkennungsgetränk” Ihrer Wahl ein. Etwas möchte ich noch bemerken.
    Bei uns ist in den Morgenstunden (wegen unserer klasse Frühstücke) und zur
    Mittagszeit (bestes Vitello Tonnato und bestes Omelette Düsseldorfs) ziemlicher Betrieb , ab 14:30 allerdings wird es langsam ruhig!!!
    Am Wochenende bekommen Sie ohne Reservierung keinen Platz zum Frühstücken.
    So, das lag mir am Herzen. Ich freue mich auf Ihren Besuch.
    Erika Lustenberger

  4. Sehr geehrte Frau Lustenberger,
    vielen Dank für Ihre Nachricht. Gerne möchte ich auch einige Worte darauf antworten.
    Dieses Blog spiegelt ganz allein meine Meinung wider, es behandelt positive wie negative Dinge, die ich erlebt oder gesehen habe oder die mir durch den Kopf gegangen sind. Sie haben aber natürlich recht, dass man Unzufriedenheit eigentlich besser sofort äußern sollte. Insgesamt habe ich aber durchaus auch einiges Positives zum Klatschmohn geschrieben, oder nicht?
    Ich freue mich, dass Ihr Cafe so gut läuft und werde sicher auch weiterhin Gast sein. Zurzeit bin ich im Urlaub, werde später aber gerne auf Ihr Angebot zurückkommen und mich von Ihnen erkennen lassen :-)
    Trotzdem werde ich weiterhin bloggen, was mich bewegt. Dazu sind Blogs (unter anderem) da.

  5. Erika Lustenberger Chefin des oben erwähnten Cafe Klatschmohn sagte

    Schönen Urlaub !
    Grüße
    E.Lustenberger

  6. Erika Lustenberger Chefin des oben erwähnten Cafe Klatschmohn sagte

    Hallo, liebe Cafe Klatschmohn-Gäste,

    wir sind noch da. Seit dem 01.Dez. heißt es “Kunst im Cafe Klatschmohn”.
    Wir sind in die untere Etage “gewandert”.

    Herzliche Grüße

    E.Lustenberger/M.R. Biasin

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