Auf so einem Flug nach München kommt man wirklich zu gar nix, er ist einfach viel zu kurz. Noch dazu an einem Donnerstag, wenn man von der Lufthansa eine (fast!) komplette ZEIT geschenkt bekommt, [fast deswegen, weil der Ausgabe eigentlich "Band 1 und Audio CD der Zeit Klassik Edition: 20 Jahrhundertkünstler - ein Lese- und Hörgenuss" beilag. Allen Lesern, außer den Gästen der Lufthansa...], wenn man mit dem Nebenmann schäkert, den kostenlosen Kaffee trinkt, rasch das Bordmagazin durchblättert und nach den Reisereportagen sucht [irgendwas asiatisches war es glaube ich, habs nicht gelesen und schnell wieder vergessen], die wolkenlose Aussicht auf Düsseldorf den Blick gefangen nimmt – und eigentlich doch die Zeit nur dem nächsten Schätzing widmen will. Und da, plötzlich, begegnet man einem alten Bekannten und (ehemaligen?) Blog-Leser. Denn:
„Lautlos“ spielt in Köln. Ich bin große Düsseldorf-Patriotin, aber als Nicht-Eingeborene darf ich durchaus auch Köln gut finden und Bücher mögen, die dort spielen. [Aus Zeitmangel weiß ich zurzeit noch nicht, ob ich "Lautlos" mag...]. Jedenfalls steht da auf Seite 32:
Es wurden Büros und Konferenzräume gecheckt bzw. die Möglichkeit, Hotelzimmer entsprechend umzubauen und das Hyatt ex officio in den Rang des Hauptquartiers der Vereinigten Staaten von Amerika zu erheben. „Security“entwickelte sich zum meistgebrauchten Wort. Ah, der Koch macht Frikadellen! Die sehen aber gut aus. Sind die auch sicher?
An Frikadellen hatte ich ja nie Interesse, aber es gab da mal Gerede um Frühstück :-)
Schätzing hat „bzw.“ übrigens wirklich abgekürzt. Finde ich nicht gut! Ist wohl die heutige Fast-Food-Mentalität. Was mich dran erinnert, dass mir immer noch schlecht ist von dem komischen Asia-Chicken-Burger eines amerikanischen Gastronomiebetriebes an der A3 auf dem Rückweg von München heute. Bah. Hätte mal lieber mehr von der guten M-Joy Schoki essen sollen.

