Leider gibts ja davon nicht so viele, im Frühjahr sind wir ja verwöhnter. Andererseits steht man bei all den Frühlings-Feiertagen ja schon so ein bisschen unter gesellschaftlichem Druck, in die freie Natur zu wandern, tolle Stadtfeste zu besuchen, Aktivitäten ohne Ende. An so einem trüben Herbst-Feiertag wie heute darf man endlich endlich einen ganzen langen Vormittag zwischen Bett und Sofa hinundher pendeln und darf in ein paar Stunden mal ein ganzes Buch durchlesen. So etwa wie heute morgen „Der Minister und das Mädchen“, ein Münster-Krimi von Jürgen Kehrer. Schlappe 157 Seiten, perfekt dafür, wenn man am freien Tag um 8 hellwach ist, und man es einfach genießen kann, sich einen Kaffee zu machen und dann den Fall an einem Stück mit Privatdetektiv Wilsberg zusammen zu lösen.
Inzwischen ist es übrigens 11.45 Uhr, was auch immer wordpress mir wieder andichten will. Genug gegammelt, ich kümmere mich jetzt mal ums aktive Feiertagsprogramm! Es regnet nicht, deswegen besteht auch hier wieder der gewisse Druck was zu erleben – und nicht den ganzen Tag zu vergammeln. Hoffen wir also auf den 1. November, der hier im schönen NRW ja auch frei ist.

