Die Schokoladen-Seiten des Lebens

das beste aus der großen weiten welt

ohrwurm

Verfasst von schokoladenseiten am 5. Juli 2009

wenn es nicht aufhört, bin ich heute abend reif für die klappse… im skiurlaub war ja recht wenig blöde-lieder-apres-ski-gedöns, aber dank skitaufe tanzten wir dann doch einige runden zu dem grausamen fliegerlied. nein, keine video-einbindung! ich meine dieses “ich schwimm zu dir rüber und du bist groß wie ne giraffe und es ist so ein schöner tag lalalalallala”.

dieses wochenende ist in lirich schützenfest. es wurde wohl ordentlich gefeiert, blasmusik und schlager und kurz vor dem einschlafen lief auch das fliegerlied. es kam durch das offene fenster reingeflogen und hat seitdem meinen kopf nicht verlassen. ich habe davon geträumt. das erste beim aufwachen “ich hüpf zu dir rüber” und trotz ablenkungsversuchen mit hörbuch-krimi und blip.fm immer noch lalala, so ein schöner tag.

wäre ich mal brav um 10 ins bett gegangen, dann hätten mich die flippers in den schlaf gesungen und alles wäre gut. aber nein, ich musste ja wieder mal im dunkeln durch die wälder des ruhrgebiets krabbeln und tupperdosen suchen…

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glücks-rezept (41)

Verfasst von schokoladenseiten am 4. Juli 2009

der glücks-moment vom 3. Juli:
der erdbeermann vom bero center

nettes gespräch, großzügiger rabatt und leckere erdbeeren. die männer dieser welt scheinen irgendwie netter zu sein, seit die mädels nur noch in kurzen kleidchen und spagettiträgern durchs leben spazieren. und wenns wegen der hormone billigere erdbeeren gibt, solls mir recht sein.

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glücks-rezept (40)

Verfasst von schokoladenseiten am 2. Juli 2009

der glücksmoment vom 2. Juli:
die männer in anzug, hemd, krawatte, socken, schuhen im termin sitzen und schwitzen sehen. und selber in röckchen, blüschen, ohne socken, in sandalen das leben als frau genießen :-)

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auf dem weg zum halbmarathon (4)

Verfasst von schokoladenseiten am 1. Juli 2009

ich gebe zu es ist eine katastrophe.

laut meinem eigenen plan und dem trainingsplan im schlauen buch müsste ich schon viel schneller weiter besser schöner laufen inzwischen und dem 11. oktober, dem tag des halbmarathons,  mit optimismus in die augen blicken. die motivation ist eigentlich da im moment, ich finde es toll, mit sonne, blauem himmel und wärme zu laufen, ich mag meine strecke am kanal entlang. ich weiß inzwischen auch, dass ich lieber alleine laufe als mit anderen zusammen. um zeit für meine gedanken und mich oder auch mal ohne gedanken zu haben.

aber die 8 km heute, 2 mal die kleine runde, die waren von der zeit wieder mal einfach schlecht. ich bin nicht am limit gelaufen, aber auch nicht geschlichen. eher in dem tempo, in dem ich die 8 km schaffe ohne probleme zu bekommen. würde ich schneller laufen, würde ich die 8 km wahrscheinlich nicht schaffen. so laufe ich zügig- und bin nach exakt 2:30 an der ampel und nach 19 min an der schleuse.

vielleicht sollte ich einfach akzeptieren, dass ich kein langstreckenläufer bin, und ein kurzstreckenläufer auch nicht. nach dem blasen-drama am rothaarsteig auch kein wanderer mehr, also nur noch geocacher? die stimmung zu diesen sätzen ist im übrigen nicht frustriert und nicht tieftraurig, eher ernüchternd.

im grunde will ich auch gar nicht den stress. dieses minuten zählen und schnitt berechnen und immer nur an die 21 denken. ein bisschen einfacher habe ich es mir schon vorgestellt.

das fazit jedenfalls ist folgendes: ich mache noch einen monat weiter. allein schon wegen der himbeeren. anfang august werde ich dann entscheiden- für den lollslauf anmelden oder es sein lassen.

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glücks-rezept (39)

Verfasst von schokoladenseiten am 1. Juli 2009

der glücksmoment vom 30. juni:
dass so kinos wie das galerie cinema in rüttenscheid gibt

und dass es so filme wie “die stimme des adlers” gibt, die einem die mongolei zeigen, fernweh machen, ans herz gehen. und dass so ein film auf für drei leute gezeigt wird. dass man in dem kino die werbung umsonst gucken darf und dann erst bezahlen muss. vom eigenen sitz aus.

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glücks-rezept (38)

Verfasst von schokoladenseiten am 1. Juli 2009

der glücksmoment vom 1. juli:
neben der lauf-strecke ganz viele himbeersträucher entdecken

es hängen auch schon sichtbar beeren dran, ich glaube beim ernten muss man relativ schnell sein, an der strecke gibts bestimmt noch mehr feinschmecker…

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gedanken zur woche

Verfasst von schokoladenseiten am 28. Juni 2009

akute blog-faulheit gerade, aber ein paar gedanken müssen mal raus aus dem kopf und rein ins blog.

MJ

natürlich ist es tragisch, dass michael jackson so jung gestorben ist, allerdings berührt es mich nicht sehr, weil ich seine musik nie mochte und seine freakness auch nicht interessiert hat. eine sache, die ich nicht verstehe: warum kaufen jetzt plötzlich alle seine alben? die wird es auch noch in 1 monat, in 1 jahr, in 100 jahren geben wahrscheinlich, warum jetzt? vorauszusehen sind auch diverse best-offs, never-heard-before-collections und extra special editions zu weihnachtspreisen, warum jetzt? wer seine musik hören will, braucht nur irgendeinen x-beliebigen radiosender einzuschalten…

das wetter

ja, regen und gewitter sind nervig, ich war gestern nass bis auf die haut und 2 stunden später wieder trocken. aber ich bin froh, dass es endlich heiß ist und auch viel sonne dabei. es ist sonne! ich genieße ihn, so lange er da ist. keine socken tragen müssen, eis essen, abends ist es lange gemütlich draußen. ist der tag zu schwül, muss man halt versuchen, das denken auf abends zu legen. einen ventilator ins schlafzimmer stellen. und nicht nur jammern, denn der winter kommt schon wieder früh genug!

ein WamS abo

es war nicht wirklich erfolgreich. eine kaffee-packung-promotion aktion versprach 4 kostenlos ausgaben welt am sonntag. woche 1 und woche 2 haben bestens funktioniert, ich fand es sehr angenehm, am sonntag morgen kurz im schlafanzug zum briefkasten zu hüpfen und die zeitung zum frühstück lesen zu können. woche 3: fail. ich hatte die bild am sonntag, die ich zwar durchgeblätter habe, die mich aber mehr aufgeregt hat als informiert oder unterhalten. woche 4: großer fail, nämlich gar nix. wenns nicht funktioniert mit den aktionen, sollte man sie lieber lassen. der schaden ist größer als der nutzen. dabei hänge ich doch noch ein bisschen an print… noch.

das horoskop in der BamS

von letztem sonntag- es versprach für mein sternzeichen: Singles haben beste Kontaktchancen! ich frage mich, wo? bei xing? bei twitter? im RL? was soll ich mit kontakten? kann mir ein horoskop nicht die große liebe des lebens voraussagen?

postkarten

neben all den nachrichten, die man aus aller welt täglich digital erhält, in echtzeit, in bewegtbild in wasweißich- es ist etwas wirklich besonderes, echt postkarten im briefkasten zu haben. die wochen- oder monate unterwegs sind. vom wetter erzählen und vom essen, gekrönt von bunten briefmarken. ich bin jedes mal sehr sehr begeistert, und werde selbst auch weiterhin postkartenschreiber bleiben. danke cuba. danke hawaii.

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da ist behle!

Verfasst von schokoladenseiten am 21. Juni 2009

aus irgendeinem grund schaffe ich es nicht, die richtigen worte für den rothaarsteig zu finden. die entscheidung, einfach los zu wandern, war auf jeden fall die richtige, und die tage im sauerland waren toll. trotzdem klappt das mit dem erzählen hier im blog nicht so wirklich, muss ich nach hinten schieben. eine kleine anekdote lasse ich aber schon mal springen.

bei aufräumen meiner sachen habe ich eben die rechnung meiner pension gefunden, wo ich in willingen übernachtet habe. und ich habe jetzt erst bemerkt, dass die inhaber der pension behle heißen! behle und willingen! wahrscheinlich ist das da ein name wie dehler in fulda, und der gute jochen hat mit seinen langläufern wahrscheinlich wichtigeres zu tun als im “verwandschaftlichen betrieb” die gäste zu beglücken.

im nachhinein ist es ein schöner gedanke, dass es ja hätte sein könne, dass morgens ein held einem den kaffee an den tisch bringt.

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“alle anderen”

Verfasst von schokoladenseiten am 21. Juni 2009

ich hatte den trailer von “alle anderen” ein paar mal gesehen, auf der berlinale hatte es einen silbernen bären für die hauptdarstellerin birgit minichmayr gegeben und den “großen preis der jury”, heute konnte ich endlich den film komplett sehen. und ich bin immer noch ganz gebannt, noch gar nicht richtig wieder aufgetaucht aus der geschichte.

es war sehr anders, als ich gedacht hätte, und ich war sehr viel mehr begeistert, als ich gedacht hätte. dieser film hat die berlinale-preise mehr als verdient. die personen waren alle nicht wirklich sympathisch, der soundtrack nicht wirklich ein meisterwerk, die bilder von sardinien nicht wirklich fernweh-machend. aber rundum sehr sehr gelungen, gut gespielt, ein gutes thema. sehr realistisch. so wie es halt ist zwischen den menschen.

wie unterschiedlich es manchmal ist, wen wir allein mit jemandem sind, oder wenn andere dabei sind. wenn andere uns bewerten, oder jemand anderen beurteilen. ob man sich einmischen sollte oder nicht. wie nervig manche leute sein können- und im nächsten moment wieder ganz anders. wie unpassen ein minirock beim wandern ist. dass er sich verläuft, es nicht wahr haben will und am ende doch beide rucksäcke tragen muss. und wer sind die anderen? wollen wir sein wie die anderen? sind die anderen besser? oder schlechter? verachtenswert oder bewundernswert?

alle anderen ist sehr zu empfehlen!!!

bei critic.de gibts noch eine ausführlichere kritik als meine, und hier der trailer:

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samstag

Verfasst von schokoladenseiten am 20. Juni 2009

ansonsten möchte ich kurz anmerken: ich bin wieder da vom wandern. leider. es war wunderbar, aber zum ersten  mal haben mich die treuen wanderschuhe im stich gelassen. und ja, die kenner werden sich erinnern, auch die air force 1 socken! so viele fette blasen hatte ich noch nie im leben an den füßen, ich werde morgen (oder so…) näher berichten.

heute abend freue (und wundere) ich mich, dass jemand mit dem suchwort “laurentiu reghecampf” hier gelandet ist. willkommen! dies beweist doch wieder mal eins (im gegensatz zu den wanderschuhen…)- aber eins aber eins, das bleibt bestehn. alemannia aachen wird nicht untergehn.

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Geschützt: entwicklungen

Verfasst von schokoladenseiten am 20. Juni 2009

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glücks-rezept (37)

Verfasst von schokoladenseiten am 17. Juni 2009

der glücksmoment vom 17. juni:
pure freiheit

zu denken “ich möchte gerne nach brilon fahren und den rothaarsteig wandern”. und den rucksack zu packen, wohnung abschließen, nach brilon fahren und den rothaarsteig wandern. das ist freiheit!

(private bemerkung- 15. juni fehlt noch, muss ich nachreichen. es war ein montag, also nicht so einfach…)

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glücks-rezept (36)

Verfasst von schokoladenseiten am 17. Juni 2009

der glücksmoment vom 14. juni:
als der kinofilm endlich zu ende war…

ja, leider hat sich che-revolucion doch sehr in die länge gezogen. ja, interessante geschichte, tolles land, helden, rum und venceremos. aber es war einfach zu lang und zu anstrengend, und ich war froh, als ich wieder raus konnte. aber natürlich werde ich den zweiten teil sehen, wenn er im sommer rauskommt. klar. hoffentlich geht der ne stunde kürzer…

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glücks-rezept (35)

Verfasst von schokoladenseiten am 17. Juni 2009

der glücksmoment vom 16. juni:
zu lernen, dass man eier essen kann, die seit zwei tagen abgelaufen sind.

und das ganz schön viele leute den trick kenne, ein ei in ein glas wasser zu legen und zu beobachten ob es schwimmt oder nicht. pfannkuchen sind einfach das beste. welchen namen sie nun auch tragen müssen. und vielleicht ist heute alles so gekommen, wie es gekommen ist, eben weil ich die alten eier gegessen habe…

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pure illusion?

Verfasst von schokoladenseiten am 17. Juni 2009

habe ich wirklich geglaubt ich ziehe das durch? 5 tage am stück nicht arbeiten und nicht wegfahren? nur gammeln und “sachen erledigen”

ich hatte mir ja schon ein tolles ferienprogramm überlegt, aber heute morgen innerhalb von ein paar stunden komplett über den haufen geworfen. heute abend innerhalb von 15 minuten rucksack gepackt, ab morgen werde ich den rothaarsteig entlang wandern. wie lang, das steht in den sternen, erst dienstag muss ich wieder arbeiten. also mal sehen, was das wetter, die kondition und mögliche mitwanderer dazu sagen und wann ich wieder auftauche.

ich bin selten so unvorbereitet in einen urlaub gestartet. über twitter gabs im laufe des vormittags schon ein paar tipps, im buchladen habe ich schnell einen wanderführer erstanden, im supermarkt ein bisschen verpflegung für unterwegs, die nachbarin kümmert sich um den briefkasten, mit einem griff hatte ich manuel andrack’s buch “du musst wandern” eingepackt, das ich zwar schon kenne, das ich aber gerne noch mal lesen werde, weil er unter anderm vom rothaarsteig schreibt und weil zum anderen eine widmung von ihm vorne drin steht :-)

das iphone hat das update und dieses wahrscheinlich viel zu teuer geocaching app, aber ich will natürlich schätze am wegesrand, finden obwohl ich jetzt nicht die zeit zur recherche habe. ich hoffe, ich kann das ding so einstellen, dass es piept, wenn ein cache in der nähe ist… ich habe musik und hörbücher ebenfalls drauf, ich verzichte auf eine kamera, und weiß noch nicht, ob ich online sein will den tag über oder ob ich mal eine richtige pause einlege. es kommt auf die situation an. ich  mache mir schon ein bisschen sorgen, dass ich zu einsam und allein da durch strömenden regen stapfe, dann ist online sein vielleicht ein kleiner trost und aufmunterer. vielleicht verzichte ich aber auch komplett und gebe nur abends ein lebenszeichen von mir. mal sehen.

es ärgert mich schon ein bisschen, dass so vieles andere doch wieder liegen bleibt. dass ich eine verabredung absagen musste, noch länger auf einen ordentlichen küchentisch und neue lampe für die küche warten muss, noch mehr mahngebühren in der bücherei anfallen, ich nicht 5 kinofilme in 5 tagen sehen werde, und so einige sehenswürdigkeiten und hochseilgärten und caches im ruhrgebiet noch länger auf mich warten müssen.

aber wozu brauche ich einen küchentisch, wenn ich eh fast nie zu hause bin? wenn ich die bücher nur lange genug behalte, können die von den gebühren vielleicht ein komplett neues buch kaufen. die hochseilgärten laufen nicht weg. und ich weiß, dass es mir einfach nur gut tun wird. alles wichtige auf dem rücken dabei zu haben, frische luft und bewegung den ganzen tag, pure freiheit, und am abend ein warmes bett und ein kühles bier.

in diesem sinne- ich bin dann mal weg.

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